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Dr. Gregor Gysi erhält die 30. Morenhovener Lupe 2017

Große Klappe, viel dahinter: Gregor Gysi wird für seine spitze Zunge ausgezeichnet

Abwechslungsreiches Kabarett-Programm ab Oktober – Festabend am Freitag, 10. November mit Konrad Beikircher

01.08.2017 - 15:23

Swisttal-Morenhoven. Die Morenhovener Kabarett-Tage haben seit 1988 eine schier unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Was anfangs nur ein Gedankenblitz war, um das zehnjährige Bestehen der Kreativitätsschule Morenhoven e.V. (Krea) gebührend zu feiern, hat sich in der Zwischenzeit zu einem veritablen Kulturereignis entwickelt. Alles, was in der deutschen Kabarettszene Rang und Namen hat, war in den vergangenen 30 Jahren auch auf der Morenhovener Bühne zu sehen. Auch die ganz Großen stehen auf dieser Liste: Hanns Dieter Hüsch und Georg Schramm seien hier nur stellvertretend für all die Künstler genannt, die bislang ihren Weg nach Morenhoven gefunden haben. Und manche von ihnen konnten hier schon in einem ganz besonderen Licht glänzen, denn sie wurden mit dem Preis der aus der Kreativitätsschule hervorgegangenen Inititiave KuSS (Kunst und Kultur im Swisttal) – der „Morenhovener Lupe“ – geehrt.


Morenhoven wuchs zur Kleinkunstbühne heran


Seit 1988 wird diese Preisverleihung im Herbst jedes Jahres zu einem vielbeachteten Kulturevent, das sogar die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) schon mit Respekt notierte: „Das rheinische Morenhoven wird zur Kleinkunsthochburg“ titelte sie am 21. November 2005.

Rückblickend lässt sich sagen: Das Team der Kreativitätsschule Morenhoven hat in seiner damaligen Gründungseuphorie nicht nur einen der ersten Preise in der deutschen Kleinkunstszene überhaupt geschaffen, sondern darüber hinaus auch einen der nachhaltigsten. Anfangs kritisch beäugt und auch belächelt, hat sich dieser Preis prächtig entwickelt, sich seinen Platz erobert, ihn behauptet und gefestigt. Doch die Morenhovener Lupe sollte von Anfang an nicht einfach ein Kleinkunstpreis sein.


Mehr als „nur“ Kleinkunst


Um sich bei der künftigen Preisvergabe nicht einzuengen, stiftete KuSS einen „Kulturpreis“ und legte in der Satzung fest, dass „für eine Preisvergabe das Maß an Kreativität, Originalität aber auch Gesellschaftskritik bestimmend sein soll, das im Werk des Preisträgers zum Ausdruck gekommen ist.“ Und – für die Krea damals sehr wichtig: „Der angesetzte Maßstab soll sich an den Zielen der Kreativitätsschule orientieren.“ Weiter heißt es dort: „Die Preisverleihung soll auch Ansporn für eine weiterhin kreative, originelle und gesellschaftskritische Arbeit des Preisträgers sein ...“.

Ein symbolträchtiges Preisobjekt fand sich umgehend, da „in dieser Zielsetzung die Verleihung einer Lupe ihre Symbolik findet.“ Da in Deutschland jedoch keine historischen Lupen zu finden waren, wurde das erste Stück in Rom besorgt, alle weiteren dann in England. Und stets handelte es sich dabei um sehr schöne Exemplare des 18. Jahrhunderts, die mit Jahrgangsgravur und dem Logo der Krea versehen wurden.


Der erste Preisträger Konrad Beikircher und sein erster Preis


Nun gab es zwar mit der „Morenhovener Lupe“ einen Preis, allerdings noch keinen Preisträger! Aber mit Konrad Beikircher immerhin ein geeigneter Kandidat im Visier. Was er über die Rheinländer in ihrem Verhalten zu- und untereinander offenlegte, konnte man durchaus frech und respektlos nennen. Dabei derart witzig, spritzig, sprachgewaltig und stimmlich ausgefeilt vorgetragen, dass die Rheinländer selbst beim Zuhören am meisten von allen lachten – wohlgemerkt über sich selbst. Ein kabarettistischer Geniestreich!

Konrad Beikircher nahm die Auszeichnung an und wurde der erste Preisträger der „Morenhovener Lupe“ – und im Gegenzug war die „Morenhovener Lupe“ sein erster Kulturpreis. Die erste Preisverleihung 1988 während der Kulturwoche zum zehnjährigen Bestehem der Krea war ein großes Fest. Nun 2017 schließt sich der Kreis: Der erste Lupe-Preisträger wird den dreißigsten Preisträger mit einem Galaprogramm ehren. Auch wenn dieser in der Liste der Preisträger auf den ersten Blick ein wenig aus dem Rahmen zu fallen scheint.


Kabarett ist ja schön und gut, aber...


Die Jury hat über all die Jahre Wert darauf gelegt, dass der jeweilige Preisträger ein Meister des Wortes sein sollte, aber es könnte durchaus der Eindruck entstanden sein, die „Morenhovener Lupe“ sei ein wenig „kabarettlastig“.

Dabei hat Morenhoven durchaus Erfahrung mit Nichtkabarettisten als Preisträger. So wie Dr. Erika Fuchs – die großartige Donald Duck-Übersetzerin, die es in genialer Weise geschafft hat, ihren Comic-Helden eigene Sprachschöpfungen in die Sprechblasen zu legen. Sie hat deren Sprache nicht einfach aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt, sondern eine eigene Ausdrucksweise für sie gefunden. „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns waschen und Gefahr!“ (Tick, Trick und Track) ist dafür ein Beispiel unter vielen. Die Klassikerverdrehungen und Sprichwörterneuschöpfungen belegen ihren Mutterwitz. „Grübel“, „Stöhn“ und „Seufz“ sind Lautmalereien aus ihrer Feder. Und Daniel Düsentrieb hat schon durch sein Erfindermotto „Dem Ingeniör ist nichts zu schwör“ Unsterblichkeit erlangt.


Politik und Kabarett teilen sich einen schmalen Grat


Nun kürt die Jury der aus der Kreativitätsschule hervorgegangenen Inititiave KuSS (Kunst und Kultur im Swisttal) mit Dr. Gregor Gysi also wieder einmal einen Nichtkabarettisten?

Nicht ganz, denn der Kandidat für die 30. „Morenhovener Lupe“ hat durchaus Kabaretterfahrung. Es mag den einen oder anderen verwundern, dass der neue Preisträger – ein Spitzenpolitiker – parallel Bühnenluft schnuppert; und zwar regelmäßig an ausgesuchten Sonntagnachmittagen im Berliner Kabarett „Die Distel“. Dorthin lädt der „tRÄNENpALAST“ zu seiner Reihe „Missverstehen Sie mich richtig“ ein. Und eben dort unterhält Gysi sich jeweils mit einem Zeitzeugen. So sitzt ihm schon mal ein Koch, ein Schauspieler, ein Schriftsteller oder eben auch ein Kabarettist gegenüber. In diesem Jahr sind bei ihm zum Beispiel Jürgen von der Lippe, Claus von Wagner, Rainald Grebe und Gerhard Polt zu Gast.

Was für ein Zufall! Denn die drei Letztgenannten standen auch schon in Morenhoven auf der Bühne. Und Gerhard Polt hat zumindest eines mit Gregor Gysi gemeinsam: Beide sind Preisträger der „Morenhovener Lupe“.

Man sollte sich in diesem Zusammenhang keineswegs aus den Augen lassen, dass Politiker und Kabarettisten durchaus etwas gemeinsam haben: Sie bewegen sich, wenn sie etwas sagen, auf einem schmalen Grat. Die spitze Zunge ist das untrügliche Markenzeichen von Gregor Gysi: neben seinen Ausflügen in das Kabarett nach wie vor und in erster Linie Politiker.

Er war im Deutschen Bundestag Fraktionsführer der Partei „Die Linken“ ist zwar 2015 von der Bundestagsfraktionspitze der Linken abgetreten, dafür wählte ihn dann 2016 die Europäische Linke auf einem Parteitag in Berlin zum Präsidenten. Und – ein Grund dafür, dass er die „Morenhovener Lupe“ 2017 erhält – er gehört zu wortgewandtesten Mitgliedern des Deutschen Bundestags.


Große Klappe und ganz schön was dahinter


Allerdings: Eine „große Klappe“ macht noch keinen guten Politiker, und noch lange keinen guten Kabarettisten. Deshalb möchte die Jury nur Leute auf ihrer Bühne sehen, die tatsächlich „etwas zu sagen“ haben und ehrt mit Dr. Gregor Gysi einen Politiker, der das, was er zu sagen hat, denn auch tatsächlich sagt.

Die Preisverleihung erfolgt am Freitag, 10. November um 18 Uhr im Kreaforum, Eichenstraße 3 (Ecke Vivatsgasse), 53913 Swisttal-Morenhoven.

Eintrittskarten gibt es im Internet unter www.kreaforum.de.

Pressemitteilung

Kreativitätsschule

Morenhoven e.V.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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