Allgemeine Berichte | 10.02.2018

KG Funken Rot-Weiß-Gold Metternich

Große Prunksitzung wusste die Narren zu begeistern

Ein vollgepacktes Programm mit Tanz, Show und Humor riss die Zuschauer mit

Eine bunte Mischung aus Jung und Alt ist eines der Erfolgsrezepte der KG Funken Rot-Weiß-Gold Metternich.

Koblenz-Metternich. „Mäddanisch Olau“ hallte es kürzlich aus der wohl schönsten Narrhalla der Region, und zwar bei den KG Funken Rot-Weiß-Gold aus Metternich. Wieder einmal großartig aufgestellt durch junge und erfahrene Mitglieder präsentierten die Metternicher ein brillantes Sitzungswochenende in der aufwendig dekorierten und geschmückten Sporthalle der IGS Pollenfeld in Metternich. Alles stand hier unter dem Motto „Heimat is do, wo dau glöcklich bes“. Glücklich waren an diesem Abend nicht nur die Funken, die ihre lang geprobten Darbietungen zum Besten geben durften, sondern auch die zahlreichen Gäste. Los ging es mit dem Einzug aller aktiven Vereinsmitglieder. Zum Auftakt tanzten gleich drei Generationen; die Kinder-, Jugend- und Showtanzgruppe mit einem traditionellen Gardetanz in der Vereinsuniform. Danach ging es gleich zur Sache mit dem Protokoll, welches durch Monika und Heinz Pollmann vorgetragen wurde. Darauf folgte dann eine tänzerische Darbietung der Kategorie „Zuckersüß“, denn auf der Bühne stand mit viel Begeisterung und Stolz die Kindertanzgruppe in ihren schönen Kostümen zum Thema „Piraten“. Im Anschluss hierzu waren der junge Akkordeonspieler Johannes Eich, gesanglich begleitet durch Stefan Kurth, mit einem musikalischen Beitrag „Fröhliche Rheinfahrt“ auf der Bühne zu sehen. Beide wurden durch Michael Fischer, ebenfalls am Akkordeon, unterstützt.

Es folgte ein Sketch der Gruppe „Die 5 Dullen minus 1“, die „Karnevalsphobien“ wie zum Beispiel Tusch-Phobie, Uniform-Phobie und Olau-Phobie preisgaben. Nun trat ein Pärchen auf, welches von der rot-weiß-goldenen Bühne nicht mehr wegzudenken ist; Uschi Leber (Frau Müller-Wachtendonk) und Marco Geisen (Horst Ferdinand Quetschedeer). Tänzerisch sind die Metternicher sehr gut aufgestellt, denn die Jugendtanzgruppe entführte das Publikum in die Disco und brachte die Narrhalla zum Beben. Natürlich durfte „et Kläusje“ (Klaus Donicht) mit seinem Beitrag „Bayerischer Jung“ nicht fehlen.

Highlight folgte auf Highlight

Darauf folgte ein tänzerischer Playback-Beitrag des „Tanzpaares“ Janina Biebrach und Sebastian Krupp. Im Anschluss ein Überraschungsprogrammpunkt: Kristina Rogalsky alias „dat Mademoisellsche“ feierte ihr Comeback. Danach freuten sich die Funken und ihre Gäste über hohen Besuch, denn das Koblenzer Tollitätenpaar mit Gefolge nahm Einzug in die Narhalla. Vom Niederberg zum Orient, nachdem Prinz und Confluentia mit Gefolge weiterziehen mussten, gab es von der Tanzgruppe Maha einen tänzerischen Beitrag aus 1001 Nacht, mit schwungvollen Bewegungen, toller Musik und schönen Kostümen.

Der Gastredner Stefan Strunk von der KG Rheinfreunde Neuendorf berichtete von einem „Adventure Klo“, wobei kein Auge trocken blieb. Die Damengarde der Funken mischten den Saal mit einer „Brings-Playbackshow“ auf. Zu vorgerückter Stunde gab es einen Vortrag von Manfred Tönnes als Pechvogel in einem sehr originellen Kostüm. Nun war es Zeit für die schöne Schoschonen-Show mit Cowboys; eine klasse und witzige Tanzdarbietung des Metternicher Männerballetts. Den Abschluss der Redner bildeten Monika und Heinz Pollmann mit Ihrem Zwiegespräch „Am Frühstückstisch“.

Ein weiteres Highlight zum Schluss war die Tanzdarbietung der Showtanzgruppe mit dem Thema „Alles Böse kann kommen, die Rettung sind die Funken als Powerwomen“. Zum Finale kamen alle Aktiven auf die Bühne und beendeten die Sitzung mit einem heimatverbundenen Lied: „Heimat is do, wo dau glöcklich bes“, und das sind die Metternicher definitiv in Ihrem Eulenland.

Verena Müller-Dötsch, die nicht nur hübsch anzuschauen war, sondern auch wieder einmal äußerst charmant, führte wortgewandt und mit Pepp durch die Sitzung.

Am nächsten Tag fand das „Altenfest in Koblenz West“ statt, mit fast identischem Programm. Zusätzlich bot der Kinderchor „Lollipop“ des Horts im Eulenhorst das Schängel- und das Eulenlied dar. Alles in allem eine brillante und gelungene Leistung der Metternicher Funken, die Lust auf mehr macht.

Eine bunte Mischung aus Jung und Alt ist eines der Erfolgsrezepte der KG Funken Rot-Weiß-Gold Metternich.

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