Allgemeine Berichte | 30.08.2022

ADFC-Wachtberg

Große Resonanz bei kommunalpolitischer Fahrradtour

Halt am neuen Radweg hinter dem Gut Holzem. Foto: ADFC Wachtberg

Wachtberg. Zu einer kommunalpolitischen Fahrradtour hatte der ADFC Wachtberg Politik und Verwaltung im Ländchen eingeladen. „Im Zuge der Kommunalwahlen im September 2020 hatten alle im Wachtberger Rat vertretenen Parteien in ihren Wahlprogrammen und den Antworten auf die Wahlprüfsteine unseres Fahrradclubs ihr großes Interesse an einer Verbesserung der Radinfrastruktur bekundet. Knapp zwei Jahre danach wollen wir Ihnen nun vor Ort sowohl die Fortschritte im Radnetz als auch verbleibende Problempunkte aufzeigen“, sagte ADFC-Sprecher Andreas Stümer in seiner Begrüßung. Und zeigte sich sehr erfreut darüber, dass angeführt von Bürgermeister Jörg Schmidt 13 Ratsmitglieder von CDU, Grünen, SPD und Unser Wachtberg der Einladung gefolgt waren.

Vom Rathaus ging es über das EKZ und Arzdorf in Richtung Adendorf, über den Wachtberg und Berkum zurück bis Gimmersdorf und dann wieder zum Starpunkt in Berkum. Der neue Radweg zwischen Berkum und Arzdorf hinter dem Haus Holzem war genauso ein Thema wie etwa die geplante Radpendlerroute nach Bad Godesberg und die Einrichtung des Berkumer Wegs als reine Fahrradstraße und damit auch möglichen Schulweg mit dem Rad zur Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Berkum. Vor Abfahrt bot der ADFC einen Fahrradcheck an. Und einige Ratsmitglieder probierten bei der Tour auch die E-Bikes der RVK-Leihstation am Rathaus aus. 16 Kilometer und ein Zeitbudget von gut zwei Stunden boten dann auch genügend Luft und Zeit für Gespräche miteinander.

ADFC- Verkehrsplaner Jörg Landmann erinnerte dabei nochmal an das Ziel der Gemeinde, Wachtberg bis 2035 klimaneutral zu machen. Die Verkehrswende mit mehr Fahrradverkehr und ÖPNV und weniger Autoverkehr sind dabei von herausragender Bedeutung.

Bürgermeister Schmidt bestätigte diese Aussage aus seiner Sicht und sagte Unterstützung für die Vorschläge des ADFC in Wachtberg zu. Er hob dabei den bereits bestehenden regelmäßigen Austausch zwischen Verwaltungsspitze, dem zuständigem Fachbereich und der Mobilitätsmanagerin mit dem ADFC hervor. „Aber leider gibt es finanzielle und personelle Grenzen, nicht alles Wünschenswerte ist auch machbar“, sagte Schmidt.

Bürgermeister und Ratsmitglieder bedankten sich beim ADFC für die Organisation der Tour. Man kam überein, daraus eine jährliche Veranstaltung zu machen.

Pressemitteilung ADFC-Wachtberg

Halt am neuen Radweg hinter dem Gut Holzem. Foto: ADFC Wachtberg

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Daniela Jacobs: Auch Fußgänger ????? sollten beachtet werden!Wenn jeder nur ein bisschen, wäre vieles einfacher!
  • K. Schmidt: Die nächste Demo, gerade wenn sie sich an Familien richtet, sollte dann mal unter dem Motto stehen: "Fahrradhelme für alle!"
Rund ums Haus
Holz Loth-Entsorgung
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Rund ums Haus
Container Anzeige
Innovatives rund um Andernach
Dauerauftrag 2026
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
1391

Sinzig. Am Dienstag, 14. April, führt die Rhein-Ahr-AöR Arbeiten an der Wasserversorgung in Sinzig-Westum durch. Zur Sicherheit der Arbeiter muss dazu ein Mittelspannungskabel der Energienetze Mittelrhein (enm) zeitweise abgeschaltet werden.

Weiterlesen

Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
18

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Andreas Bohn hat das Ehrenamt im Blut.  Foto: privat
252

Reifferscheid. In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im Hintergrund wirken, anpacken, zuhören und einfach da sind, wenn man sie braucht. In der Gemeinde Reifferscheid ist so ein Mensch Andreas Bohn. Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat. Als stellvertretender Ortsbürgermeister und langjähriges Mitglied im Gemeinderat hat er Verantwortung übernommen und die Entwicklung des Dorfes aktiv mitgestaltet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Blütenkönigin Antonia Augenstein, Bürgermeister Sven Schnieber (Mitte) sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Stationen, Vereine und Sponsoren freuen sich auf das Blütenfest am 19. April. Fotos: DU
8

Traditionsveranstaltung geht am 19. April in die 16. Runde

Blütenfest verbindet Natur, Kultur und Gemeinschaft

Meckenheim. „Das Blütenfest hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Deswegen ist es für uns sehr wichtig und wir freuen uns wieder auf eine schöne Veranstaltung“, hob Bürgermeister Sven Schnieber kürzlich die Bedeutung des Blütenfestes für Meckenheim hervor. Der Obsthof Dahlhausen war dabei zweifellos eine überaus passende Location, um auf die inzwischen 16. Auflage des am 19. April stattfindenden Traditionsevents vorauszublicken.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Titel
Schulze Klima -Image
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Ostergruß
Tag der offenen Tür
Rund ums Haus
Anzeige KW 14
Ostergrußanzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige