Verdiente Kommunalpolitiker der Verbandsgemeinde Adenau ausgezeichnet
Großer Glaspokal für Jürgen de Temple
Bürgermeister Guido Nisius hatte 170 Menschen in die Hocheifelhalle eingeladen
Adenau. „Willst du froh und munter leben, lass kein Ehrenamt dir geben“, zitierte Bürgermeister Guido Nisius Wilhelm Busch in der Hocheifelhalle. Zu einer besonderen Feierstunde hatte die Verbandsgemeinde eingeladen, um über 170 verdiente Kommunalpolitiker für ihren Einsatz zu danken. „Ich bin froh, dass sie der Weisung Wilhelm Busch nicht nachgekommen sind und bedanke mich dafür, dass sie bereit waren, dem Allgemeinwohl zu dienen“, lobte der Bürgermeister. „Die Leute waren bereit, Verantwortung zu übernehmen, um sich überzeugt und zielstrebig für die Allgemeinheit einzusetzen und das Gemeinwohl mit großem Einsatz zu fördern. Sie waren engagierte, verantwortungsbewusste und hervorragende Repräsentanten unserer Bürger“, hob Nisius hervor.
122 Personen, die sich mindestens eine Legislaturperiode lang in der Kommunalpolitik verdient gemacht haben, wurde die Ehrenurkunde der Verbandsgemeinde verliehen. Einige erhielten eine Urkunde des Gemeinde- und Städtebunds. Mit der Wappennadel der Verbandsgemeinde wurden 32 Personen geehrt, die sich drei oder mehr Wahlperioden in der Kommunalpolitik verdient gemacht haben oder Mitglied des Verbandsgemeinderats waren. Für hervorzuhebende Dienste auf kommunalpolitischem Gebiet und für ihr Engagement in verschiedenen Ehrenämtern bekamen 16 Personen neben dem Glaspokal der Verbandsgemeinde auch die Urkunde des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz.
Geehrt wurden: Peter Friedrich (Adenau), Wolfgang Heinisch (Fuchshofen), Werner Jüngling (Barweiler), Christoph Lenz (Dorsel), Rudolf Löhr (Barweiler), Norbert Löhr (Leimbach), Paul May (Hümmel), Werner Müller (Bauler), Heinrich Obliers (Aremberg), Olaf Oldenburg (Sierscheid), Herbert Pauly (Quiddelbach), Albert Retterath (Bauler), Matthias Schüller (Müsch), Reinhold Schüssler (Nürburg), Herbert Stumpf (Winnerath) und Ulrich Zimmermann (Schuld).
Mit dem Großen Glaspokal, der höchsten Ehrung der Verbandsgemeinde für über 30 Jahre besonders hervorzuhebende Verdienste auf kommunalpolitischem Gebiet, wurde Jürgen de Temple ausgezeichnet. Die Liste seines Schaffens ist lang: Mitglied im Verbandsgemeinderat von 1989 bis 2019, Erster Beigeordneter (2001 bis 2019) und Beigeordneter (1997 bis 2001) der Verbandsgemeinde, stellvertretender Verbandsvorsteher Zweckverband Sozialstation Adenau-Altenahr (1994 bis heute). Seine sonstigen Ehrenamtlichen Tätigkeiten: ehrenamtlicher Richter beim Oberverwaltungsgericht Koblenz (1992 bis 2004), Vorsitzender des Fördervereins Sozialstation Adenau-Altenahr (1996 bis heute), Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands (1992 bis 2010), Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Adenau (1998 bis heute), Mitglied des Kreisrechtsausschusses (1989 bis 2014). In dieser langen Zeit wurden Jürgen de Temple zahlreiche Ehrungen zuteil: die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz (2009), die Keramikschale der Verbandsgemeinde Adenau (2009), die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz (2018) und für 25 Jahre EVM-Werkleiter und 25 Jahre Schiedsmann die Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebunds.
Bürgermeister Guido Nisius bedankte sich zum Abschluss bei den Geehrten für die geleistete Arbeit und wünschte den Scheidenden alles Gute für den kommunalpolitischen Ruhestand. „Verlieren sie nicht gänzlich das Interesse an der Kommunalpolitik und halten sie auch immer einen Blick auf die Arbeit, die die neu gewählten Gremien fortführen und der sie sich in den zurückliegenden Jahren gern verschrieben hatten“, gab Nisius ihnen mit auf den Weg. Der festliche Abend wurde musikalisch umrahmt von der Bläserklasse 7.1 der Hocheifel-Realschule mit FOS unter der Leitung von Stefan König. SES
Insgesamt wurden über 170 verdiente Kommunalpolitiker ausgezeichnet. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Zu einer besonderen Feierstunde hatte die Verbandsgemeinde eingeladen. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Die höchste Auszeichnung für sein langjähriges kommunales Engagement erhielt Jürgen de Temple. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
