Zwei Ausschüsse des Meckenheimer Stadtrates informierten sich vor Ort
Großes Lob für die gelungene Sanierung der Katholischen Grundschule Merl
Durch einen Erweiterungsbau wurde die Gesamtfläche um 200 Quadratmeter vergrößert - Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 4,4 Millionen Euro
Meckenheim-Merl. Große Anerkennung zollten die Mitglieder des Meckenheimer Ausschusses für Bau, Vergabe, Wirtschaftsförderung und Tourismus ebenso wie ihre Kollegen aus dem Ausschuss für Schule, Sport und Kultur der so gut wie abgeschlossenen Sanierung der Katholischen Grundschule Merl. Bei einer Ortsbesichtigung im Vorfeld ihrer gemeinsamen Ausschusssitzung verschafften sie sich einen Eindruck von der Grundschule, die nun in einem völlig neuen optischen Erscheinungsbild die Blicke auf sich zieht. Die gravierendste Veränderung fällt schon beim Blick von außen ins Auge: Die Gebäudefassade hat sich von einem tristen Schwarz in einen hellen, freundlichen Grauton gewandelt.
Im vergangenen Schuljahr war das Gebäude saniert und erweitert worden, währenddessen fand der Unterricht in einem Containerprovisorium auf dem Gelände der Gemeinschaftsgrundschule Merl statt.
Doch mit Beginn des neuen Schuljahres seien Schülerschaft, Lehrerkollegium sowie die Offene Ganztagsschule und die Übermittagsbetreuung an ihren alten Standort zurückgekehrt, so Heinz-Peter Witt, Technischer Beigeordneter der Stadt Meckenheim.
Zuschuss aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“
Insgesamt beliefen sich die Kosten für die Sanierung und Erweiterung von Grundschule und Turnhalle, die von einer breiten Zustimmung im Stadtrat getragen worden war, auf etwa 4,4 Millionen Euro, rechnete Witt vor. Darüber hinaus habe man in die Sanierung des Kanalsystems eine weitere halbe Million Euro investiert. Erfreulicherweise sei ein Teil der Kosten mit Mitteln des Landes und der NRW Bank finanziert worden, und zwar im Rahmen des Förderprogramms „Gute Schule 2020“.
Die umfangreichen Arbeiten zeitigten ein sehr erfreuliches Ergebnis, davon überzeugten sich die Ausschussmitglieder bei einem Rundgang unter Leitung von Andreas Salzer und Christian Zavelberg vom städtischen Fachbereich „Gebäudemanagement“. Entstanden sind großzügige und modern ausgestattete Schulräume ebenso wie akustisch optimierte Klassenzimmer. Die KGS Merl verfüge sogar neuerdings über eine eigene Mensa mit Küche sowie über Räume für die Offene Ganztagsbetreuung. Im Untergeschoss hat die Evangelische Bücherei wieder ihren Platz gefunden. „Insbesondere der Barrierefreiheit haben wir in der Sanierungsphase große Aufmerksamkeit geschenkt“, betonte Zavelberg. So erleichtere neuerdings ein Aufzug, automatische Türen im Eingangsbereich sowie eine behindertengerechte Toilette den Schulalltag für Menschen mit Handicap. Auch der Digitalisierung habe man Rechnung getragen, indem die Schule nun flächendeckend mit WLAN ausgestattet ist und sämtliche Unterrichtsräume und Verwaltungszimmer an das Netzwerk angeschlossen wurden.
Schulfest am 5. Oktober mit abwechslungsreichem Programm
Währenddessen erfuhren Fassaden, Dach, Fenster und Türen eine energetische Aufwertung. Sie entsprechen nun dem neuesten Stand der Technik, erläuterte Salzer. Notwendige Lüftungsanlagen seien mit einer Wärme-Rückgewinnung ausgestattet worden, zudem verringerten die LED-Leuchtmittel, die im gesamten Gebäude eingesetzt würden, sowohl Stromverbrauch wie auch die Wartungskosten. Nicht zuletzt sei im Zuge der Erweiterung die Gesamtfläche der KGS um 200 Quadratmeter gestiegen. Davon kann man sich demnächst selbst überzeugen, denn am Samstag, 5. Oktober, feiert die Katholische Grundschule Merl ihr Schulfest mit einem abwechslungsreichen Programm. JOST
