50 Jahre Rhein - Lahn - Kreis
Großes Spektakel rund um das Kreishaus
Rettungskräfte, Feuerwehr und Hundestaffel zeigten ihre Einsatzbereitschaft
Bad Ems. Zum 50. Geburtstag des Rhein-Lahn-Kreises wurde den Besuchern ein ganz besonderer Höhepunkt zum Kreisjubiläum geboten. Rund um das Kreishaus war mächtig viel los. Einmal hinter die Kulissen des Katastrophenschutz zu schauen und wie die beteiligten Institutionen Hand in Hand arbeiten, dass konnten die Bürger hautnah beim „Erlebnistag zum Katastrophenschutz“ erkunden. Der Rhein-Lahn-Kreis sorgt in seinem Bereich als Träger des Rettungsdienstes, dass eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit den Leistungen der Notfall- und Gesundheitsvorsorge zur Gefahrenabwehr sichergestellt ist.
Nach der Eröffnung durch Landrat Frank Puchtler spielte die Feuerwehrkapelle aus Dalheim. Dann konnte es auch schon losgehen mit dem „Erleben, Mitmachen und Zuschauen“. An elf Aktionsflächen wurde informiert und vorgeführt. Der Bundesverband der Rettungshunde zeigte mit der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Lahnstein die vielfältige Arbeit und Ausbildung mit den Hunden. Trainiert werden die Hund schon ab dem Welpenalter und auch die älteren Tiere kommen noch zum Einsatz. Hoch hinaus ging es bei der Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehren. Gemeinsam mit der Höhenrettungsgruppe Boppard demonstrierten sie ihr Können an einer Drehleiter. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Ortsgruppe Diez informierte über die Ausrüstung die bei der Wasserrettung zum Einsatz kommen. Angefangen von einer Historischen Tauchausrüstung bis hin zur modernen Strömungsretter Ausrüstung. Beim Aktivstand des THW konnte man unter Anleitung der Fachleute einen Deichschutz mit Sandsäckchen bauen. Das Technische Hilfswerk betreibt eine kreiseigene Sandsackfüllanlage. Einblicke über die Aufgaben der Bundeswehr im zivilen Katastrophenschutz gab es vom Kreisverbindungskommando.
Die Spezialeinheit des Gefahrstoffzugs animierte die Bürger zu Messübungen und erklärte anhand des Fuhrparks ihren Arbeitseinsatz in einem Notfall.
Behinderungen am Einsatzort durch Schaulustige ist leider auch immer wieder ein Thema. Mit einer „Gaffer Box“ und realen Bildern sollte dies sensibilisiert werden. Von hoher Bedeutung im Extremfall, ist auch das Zusammenspiel der Einsatzleitung der Gemeinden mit dem Landkreis. Gemeinsam mit den Leitenden Notärzten und Organisatorischen Leitern zeigte auch die Schnelleinsatzgruppe des Kreises, aufgestellt durch das Deutsche Rote Kreuz und den Malteser Hilfsdienst ihre Leistungsfähigkeit. Neben den ganzen Fuhrparks mit ihren Technischen Hilfsmitteln, waren auch große Zelte aufgebaut, die zum einen für die Einsatzleitung dient aber auch als Notunterkunft für die Bevölkerung. Spannend waren auch die Demonstration und der Einsatz eines Rüstwagens an einem verunfallten Fahrzeug. Auch hier geht es oft um Sekunden um das Fahrzeug zu öffnen und die Insassen zu bergen. Wie geht man mit schlimmen Situationen um? Wie verarbeiten wir z.B. einen Verkehrsunfall mit Todesfolge? Hier klärte die Notfallseelsorge auf.
Auch den Kindern wurde einiges geboten. Neben einer Riesenhüpfburg bot die „Jugendblaulichtfamilie“ Hindernisparcours, Rätsel, Spiele und Orientierungsübungen mit Taucherbrillen an. Die allerjüngsten der Feuerwehren zeigten stolz, was sie schon alles erlernt hatten und absolvierten live ihre erste Prüfung der „Bambiniflamme“.
Eine Modenschau der ganz besonderen Art wurde den Besuchern dargeboten. Über den Catwalk, mit passender Musik und Moderation schlenderten die Mitglieder der verschiedenen Organisationen daher. Angefangen mit den Jüngsten in ihren Anzügen, über die Hundeführer, den Motorsägenführer, DLRG Taucher, Gefahrstoff Schutzausrüstungen bis hin zur schicken Ausgehuniform.
Am Nachmittag wurde dem Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn e.V. der auch mit einem Infostand anwesend war der neue „Brandsimulator“ übergaben. Michael Dexheimer (Vorsitzender KFV) freute sich sehr über die großzügige Finanzspritze der Volksbank Rhein-Lahn Limburg eG überreicht durch Günter Groß (Bereichsleiter).
Mit der goldenen Ordensspange wurde Hauptbrandmeister, Egon Maxeiner aus Kördorf an diesem Tag ausgezeichnet. Seit 43 Jahren ist er im aktiven Feuerwehrdienst.
Innenminister Roger Lewentz richtet seine Dankesworte an alle Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen für ihre Arbeit und Einsatzbereitschaft. Beleidigungen und Gewalt gegenüber Hilfskräften kritisierte er sehr deutlich. Die Einheit Bad Ems musste an diesem Morgen zu einen Verkehrsunfall abrücken. Auch hier kam es leider zu Beleidigungen gegenüber den Feuerwehrkameraden. Zeigt es doch: „wie aktuell leider dieses Thema ist!“
Die Singenden Feuerwehrmänner aus Weisel, eine A-Cappellagruppe sorgte für beste Stimmung.
Für das leibliche Wohl sorgte die Kantine der Kreisverwaltung und die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung mit ihrer Feldküche und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Feuerwehr, DRK, Malteser, DLRG, BRH Rettungshundestaffel, THW und die Bundeswehr sorgten für einen abwechslungsreichen Tag.
Die Feuerwehrkapelle Dahleim sorgte für Stimmung.
Mir Sandsäckchen bauten die Kinder einen Miniaturdeich.
Eine Riesenhüpfburg war für die Kinder aufgebaut.
Die Rettungshundestaffel präsentierte sich vor Ort.
Zum Erlebnistag rund um das Kreishaus hatten die Rettungskräfte eingeladen.
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