Autor Stefan Gemmel informiert in der Realschule plus und FOS Untermosel über „sein“ Sozialprojekt

Großzügige Spende aus Schulprojekten verbessert Lebensqualität in Afrika

Großzügige Spende aus Schulprojekten verbessert Lebensqualität in Afrika

Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel dankte Schulleiter Dieter Kugler für die großzügige Spende der Schulgemeinschaft. Quelle: Realschule plus und FOS Untermosel

15.04.2024 - 14:29

Kobern-Gondorf. Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel war wieder einmal zu Gast in der Realschule plus und FOS Untermosel. Diesmal wollte er jedoch nicht von seinen Büchern und seiner Arbeit als Schriftsteller zu berichten, sondern hatte einen ganz anderen Anlass für seinen Besuch. Durch mehrere soziale Schulprojekte kam eine Spende von 1000 Euro zustande. Aufgrund der langjährigen Freundschaft der Schule zu dem Autor wurde beschlossen, dieses Geld für seine Projekte zu spenden. So erschien Stefan Gemmel nun, um von seinen Hilfsprojekten in Mali zu erzählen und sich für die großzügige Spende von 1.000 Euro der Schule zu bedanken. So informierte er in einem Vortrag zunächst die Klassen 5 bis 7 und anschließend die Klassen 8 bis 10 sowie die Klassen der Fachoberschule. Zusammen mit der Hilfsorganisation „Mali-Hilfe e.V.“ ist der Autor seit vielen Jahren in dem westafrikanischen Land aktiv. Diese Organisation bringt Hilfen in Flüchtlingslager und ermöglicht Hilfsprojekte, die das Leben der Menschen in diesem von Krieg und Armut gebeutelten Land verbessern sollen. Stefan Gemmel steht Pate für ein soziales Projekt am Rande der Hauptstadt Bamako, wo ein nachhaltiges Entwicklungsprojekt entsteht, damit Familien dort inmitten von Parkanlagen Ruhe finden und sich austauschen können. „Von dem Geld, das Ihr eingenommen habt, wird für diese Anlage eine Solar-Lampe gekauft und installiert“, erklärte Gemmel. Sie ermöglicht es den Menschen dort, sich nachts sicherer zu fühlen und sich außerhalb der täglichen Hitze zu treffen, den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen oder den eigenen Gewerken nachzugehen. „Licht in einem Land wie Mali verspricht eine plötzliche immense Verbesserung der Lebensqualität. Und das habt Ihr ermöglicht. Ich kann Euch gar nicht genug dafür danken“, ergänzt der Autor. Begeisterter Applaus im Anschluss an den Vortrag zeigte dem Autoren, dass die gesamte Schulgemeinschaft hinter ihm, dem Verein „Mali-Hilfe e.V.“ und ihrer Entscheidung steht, die Gelder in der Anlage bei Bamako einzusetzen.

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