Allgemeine Berichte | 09.03.2016

Johanniter Weinbruderschaft Adenau e.V.

Großzügige Spende für das Projekt „Unser Notarzt“

v.l. Richard Keuler, Vorsitzender Förderverein St. Josef Krankenhaus Adenau Bernd Schiffarth, Hans-Josef Roggendorf, Schatzmeister Klaus Dinges, Ulla Roggendorf und Bruderschaftsmeister Helmut KochUM

Adenau. Der Vorsitzende des Fördervereines St. Josef Krankenhaus Adenau Bernd Schiffarth konnte im Haus des Waldes die großzügige Spende der Johanniter Weinbruderschaft Adenau in Höhe von 2.000 Euro entgegennehmen. Die Johanniter Weinbruderschaft Adenau e.V. mit Bruderschaftsmeister Helmut Koch und Schatzmeister Klaus Dinges haben die Spende ganz im Sinne und der Tradition des Johanniterordens und der Maltesergesellschaft übergeben, um dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Die Weinbruderschaft mit ihren Mitgliedern möchte die Weinkultur fördern und gleichzeitig Gutes tun; so werden keine Gelder in der Kasse gehortet, sondern nach dem Satzungsbeschluss immer wieder gemeinnützigen Zwecken zugeführt.

Beim Förderverein des St. Josef Krankenhauses wurde das Projekt „Unser Notarzt“ im Jahre 2015 ins Leben gerufen, um die notwendige, nachhaltige und langfristige notärztliche Versorgungsqualität sowie die Nachwuchsgewinnung bei den Notärzten als elementares Ziel im Förderverein anzusiedeln. Denn gerade hier im ländlichen Raum gibt es Probleme bei der flächendeckenden Notarztversorgung. Unzureichende Finanzierung und Mangel an qualifiziertem Nachwuchs sind nur einige der Ursachen. Sie führen immer häufiger zur Abmeldung der notärztlichen Bereitschaftsdienste. Aus diesem Grund entwickelt in Adenau seit geraumer Zeit eine Projektgruppe aus Medizinern, Vertretern des Krankenhausträgers, des Fördervereins St. Josef-Krankenhauses Adenau, des DRK und der Kommunen eigene und auf die Region zugeschnittene Modelle zur Verbesserung der Versorgungssituation der ländlichen Bevölkerung. Unter fachkundiger und engagierter Mitwirkung des Leiters am Notarztstandort Adenau, Dr. Martin Schiffarth, entstand so das Projekt „Unser Notarzt“. Für den Förderverein St. Josef-Krankenhaus Adenau erklärte der Vorsitzende Bernd Schiffarth, das auch nach eineinhalb Jahren Gesprächen mit dem Verband der Kostenträger noch nichts zum Ergebnis geführt habe. Ein Ergebnis wird aber schleunigst erwartet und der Förderverein sieht hier dringenden Handlungsbedarf, da die Geduld so langsam am Ende ist, so der Vorsitzende. Die Menschen verstehen, dass es kurz vor 12 ist und reagieren auch mit kleinen Spenden. Denn jeder Euro und jede Spende ist wichtig, um das Projekt „Unser Notarzt“ zu unterstützen, so Schiffarth bei der Spendenübergabe der Johanniter Weinbruderschaft.

v.l. Richard Keuler, Vorsitzender Förderverein St. Josef Krankenhaus Adenau Bernd Schiffarth, Hans-Josef Roggendorf, Schatzmeister Klaus Dinges, Ulla Roggendorf und Bruderschaftsmeister Helmut KochFoto: UM

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