Förderverein Krankenhaus Maria Stern Remagen e.V.
Großzügige Unterstützung für die Remagener Palliativstation
Durch den Verzicht auf Kranzspenden für Rudi Altig
Remagen. Am 11. Juni 2016 verstarb Rudi Altig im Krankenhaus Maria Stern; hier war er zuvor in den letzten Tagen seines unheilbaren Leidens auf der Palliativstation behandelt und versorgt worden. „Wir als Familie“, so seine Frau Monique gegenüber Lorenz Denn, dem Vorsitzenden des Fördervereins Krankenhaus Maria Stern, „haben den Ärzten und dem Pflegepersonal zu danken für die liebevolle und intensive Pflege von Rudi aber auch für die einfühlsame Begleitung der Familie und Freunde, die Rudi im Krankenhaus besucht haben. Von daher haben wir auf Kranzspenden und sonstige Zuwendungen verzichtet und um Spenden für die Palliativstation gebeten. Ich bin allen dankbar, die mit ihrer Spende die Verbundenheit zu Rudi gezeigt haben. Die Vielzahl der Spenden zeigt uns eindrucksvoll die Beliebtheit und Wertschätzung von Rudi.“
Auf dem beim Förderverein geführten Spendenkonto gingen noch bis Anfang September zahlreiche Spenden nicht nur aus Deutschland sondern auch aus dem Ausland ein, sodass in der diesjährigen Jahreshauptversammlung ein Gesamtspendenbetrag in Höhe von 14.000 Euro festgestellt werden konnte. In Abstimmung mit den Verantwortlichen der Palliativstation beschloss die Versammlung mit dem Betrag die Anschaffung eines mobilen Ultraschallgerätes; dieses ermöglicht entsprechende schonende Untersuchungen direkt am Krankenbett, ohne dass ein Transport des Patienten erforderlich wird. Die in der Versammlung anwesenden Mitarbeiterinnen der Palliativstation Martina Steffens und Regina Ruhs sowie der kaufmännische Leiter des Krankenhauses Dirk Rieck-Gangnus brachten ihren Dank gegenüber der Familie Altig zum Ausdruck und zeigten sich froh darüber, dass mit der Großspende eine absolut notwendige und sinnvolle Anschaffung nun zeitnah erfolgen kann.
