Grüne besuchen Berufsinfomarkt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der diesjährige Berufsinfomarkt 2025 stand unter dem Motto ‚Zeit für deine Zukunft‘. In über 40 Fachräumen und Werkstätten der Berufsbildenden Schule (BBS) wurde für die Vielfalt beruflicher Bildung und das duale Ausbildungssystem geworben. Die direkte Ansprache junger Menschen, Ausprobieren lassen und Fragen beantworten - das gelingt dem Berufsinfomarkt jedes Jahr wieder. Die BBS-Kooperation mit Industrie- und Handelskammer Koblenz, der Kreishandwerkerschaft Ahrweiler, der Handwerkskammer Koblenz und der Agentur für Arbeit hat sich bewährt.
Für die Entwicklung unserer Region ist es enorm wichtig, jungen Menschen das Spektrum der Möglichkeiten aufzuzeigen. Nur so können sie ihre Zukunft aktiv in die Hand nehmen und den für sie passenden Weg in Ausbildung und Beruf finden. Deswegen waren auch in diesem Jahr Grüne der Kreisstadt zu Information und Austausch an der BBS. Christoph Scheuer, Sprecher der grünen Stadtratsfraktion: „Ich hoffe, dass sich wieder viele zukünftige Auszubildende und Ausbildungsbetriebe zusammengefunden haben. Mit einem Ausbildungsvertrag in der Tasche kann dann nach den Sommerferien an der BBS durchgestartet werden!“ Die Grünen nutzten die Gelegenheit, um mit den ausstellenden Betrieben ins Gespräch zu kommen. Welchen Herausforderungen müssen sich die Betriebe stellen, um langfristig konkurrenzfähig zu sein? Welche Forderungen gibt es an die Kommunalpolitik zur Stärkung der Wirtschaftskraft? Birgit Stupp, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag: „Einige gewerbliche Betriebe haben Lehrwerkstätten, diese werden nachbarschaftlich genutzt. Es gibt die Möglichkeit für Praktika, das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst. Pflegeschulen stellen sich vor und zum Beispiel der Ausbildungsberuf Fitnesskaufmann/-frau. Wie könnten die angehenden Sportökonome Netzwerke im Kreis mit Sportvereinen und Schulen und die Förderprogramme des Landes nutzen? Ob Mineralbrunnen oder Autozulieferer - allen Ausbildungsbetrieben, mit denen ich gesprochen habe, ist die regionale Verbundenheit gemein. Oft arbeiten über mehrere Generationen einer Familie hier“, und Scheuer ergänzt: „Dabei wurde von mehreren Betrieben darauf hingewiesen, dass die fehlende ÖPNV-Anbindung der Gewerbegebiete wie zum Beispiel Brohltal Ost zu unbesetzten Ausbildungsplätzen führt. Insbesondere die Unvereinbarkeit des ÖPNV-Angebots mit den Schichtzeiten der Unternehmen stellt eine Herausforderung dar und hat langfristig schwerwiegende Folgen für die Betriebe. Auch hier muss ein Umdenkungsprozess in den Mobilitätsangeboten erfolgen, will man junge Menschen fördern und zugleich die lokale Wirtschaft stärken“
Pressemitteilung Die Grünen
Bad Neuenahr-Ahrweiler
