Wallfahrt zur Landskrone am 1. Mai als Stationengang
Grund zur Hoffnung
Kreis Ahrweiler. Am Anfang war die Angst – und das Vertrauen, dass eine „höhere Macht“ beschützt und das Leben will. In den letzten Kriegsmonaten verspricht der Heimersheimer Pfarrer Josef Savelsberg die Wallfahrt zur Marienkapelle auf der Landskrone, wenn die Heimat von Bomben weitgehend verschont bleiben würde. Jahre sind ins Land gezogen, Not ist geblieben – die eines Krieges nach wie vor, das Leid der Flutkatastrophe, die Folgen von Corona.
„Gerade in Zeiten, wie diesen, ist es gut, wenn die Menschen Orte und Wege haben, die stärken, die heilen, die Mut machen. Uns als Christen trägt die Hoffnung, dass da einer ist, der an unserer Seite ist. Der uns Kraft gibt und Zuversicht“, beschreibt Ulrike Frie vom Organisationsteam ihre Motivation. Und Markus Hartmann ergänzt: „Dafür geben die Stationen gute Anregungen – und die Landskrone tut ihr Übriges – holt einen raus aus dem Tal, weitet den Blick und lässt frischen Wind um die Nase wehen.“
Die Wallfahrt präsentiert sich, wie schon in den Vorjahren, als Stationengang. Sechs Plakate mit kurzen Impulsen und Gebeten laden ein, innezuhalten und sich zu besinnen, die Menschen in Kriegsgebieten, wie auch die von der Flut Betroffenen und die eigenen Sorgen und Nöte Gott hinzuhalten. Die Stationen zur Landskrone werden entlang von sechs Wegstrecken rechtzeitig zum ersten Mai platziert (Zugänge Lohrsdorf, Heppingen, Gimmigen, Kirchdaun). Alle Wege enden an der Maria-Hilf-Kapelle und am Gipfel. Die Stationen können individuell aufgesucht werden und bleiben bis Mitte Mai hängen. Die Plakate werden durch eigene Kinderstationen ergänzt.
Ein Gottesdienst am 1. Mai, 11 Uhr, ist in Planung. Weitere Informationen hierzu bitte den kirchlichen Nachrichten entnehmen.
Die Wallfahrtstexte stehen auf www.verbundenanderahr.de.
Pressemitteilung des
Dekanat Ahr-Eifel
