Gemeinderat Swisttal erhöht und senkt
Grundsteuern steigen, Abwassergebühren sinken
Auch die Gewerbesteuer wurde angehoben – Erftverband verlangte weniger Umlagekosten
Swisttal. Der Swisttaler Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung bei sechs Gegenstimmen von den Grünen und „Die Swisttaler“ eine weitere Erhöhung der Realsteuerhebesätze in der Gemeinde. Demnach werden die Hebesätze für die Grundsteuer A von bisher 374 auf 394 Prozent angehoben und für die Grundsteuer B von bisher 602 auf 632 Prozent. In beiden Fällen ist die Straßenreinigungsgebühr mit eingeschlossen. Die Gewerbesteuer steigt ebenfalls, von bisher 480 auf 490 Prozent. „Leider gibt es keinen anderen Weg für unsere Gemeindefinanzen, bis wir die Haushaltskonsolidierung erreicht haben“, erläuterte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (CDU). Diskussionen gab es zu diesem Thema im Gemeinderat nicht.
Das galt auch für die Anpassung der Gebühren für die Abwasserbeseitigung, die allerdings gegenüber dem Vorjahr leicht gesenkt wurden. Deutlich geringere Umlagekosten des Erftverbandes in 2017 hatten zu einer Überdeckung in Höhe von 474.000 Euro geführt, die nun wieder an die Bürger zurückgegeben wird. Die zahlen künftig für die Beseitigung von Schmutzwasser eine Gebühr von 3,21 Euro (bislang 3,30 Euro) je Kubikmeter und für die Beseitigung von Niederschlagswasser eine Gebühr von 0,90 Euro (bislang 0,96 Euro) je Quadratmeter gewichteter Grundstücksfläche. Damit liegt Swisttal beim Vergleich mit den umliegenden Kommunen im Mittelfeld.
JOST
