Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven e.V.
HVV besucht Wasserwerk Heimerzheim
Vollautomatische Wasserversorgung mit Swisttaler Wasser
Swisttal-Heimerzheim. Keine Probleme mit der Flut hatte das Wasserwerk in Heimerzheim, im Gegensatz zu Ludendorf, wo die Wasseraufbereitung 2021 für einige Monate ausgesetzt werden musste. Das erfuhren die Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins Buschhoven (HVV), die sich vom geprüften Wassermeister Klinkhammer von e-regio die Anlage in Heimerzheim erklären ließen. Wasser ist ein täglich notwendiges, unverzichtbares Lebensmittel. Auch soll es jederzeit in genügender Menge und absolut sauber zur Verfügung stehen. So hatten die HVVer viele Fragen, die gerne und fachkompetent beantwortet wurden. Im Auftrag des Wasserversorgungsverbandes Euskirchen Swisttal (WES) betreut e-Regio fünf Wasserwerke im Umkreis. In Swisttal werden pro Tag ca 8000 Kubikmeter Wasser ins Netz eingespeist, wobei Heimerzheim neun Ortsteile Swisttals versorgt, Odendorf von Ludendorf aus versorgt wird. „Unser Wasser ist nicht nur recht kalkarm, sondern auch nitratarm, was keine weitere Entkalkung oder Vermischung mit anderen Quellen notwendig macht“, sagte Klinkhammer. Die Werte kann man bei e-regio abfragen. Die Wasseraufbereitung in Heimerzheim erfolgt in mehreren Stufen durch ´Belüftung im Kreuzstrom` mit Sauerstoff und Quarz-Kies-Sandfiltern, außerdem wird es keimfrei gemacht. Eine weitere Frage der Teilnehmer bezog sich auf Umweltprobleme: Die Abgrabung Hambacher Forst ließ den Grundwasserspiegel tatsächlich deutlich sinken, er liegt jetzt etwa 37 m tief. Das Swisttaler Trinkwasser wird z.Zt. aus einer Tiefe von 80 m geholt. Die Anlage läuft nicht nur vollautomatisch, sondern verfügt auch über ein Notstromaggregat, das automatisch anspringt, wenn Probleme mit der Stromversorgung drohen. Dann sichert sie für mindestens 72 Stunden die Versorgung der Swisttaler Bevölkerung. Auch gibt es für jeden Ortsteil mehrere Zuleitungen, um im Falle eines Rohrbruchs die Versorgung sicherzustellen.
