Allgemeine Berichte | 14.08.2019

Zeltlagerfreizeit des Dekanates Maifeld-Untermosel an der Ardèche in Südfrankreich

Hände weg vom Datenschwall - Eintauchen in die Natur

Viele unbeschreibliche Momente hielt die Jugendfreizeit für die Teilnehmenden bereit. Foto: Dekanat Maifeld-Untermosel

Vallon Pont D´Arc. „Hände weg vom Datenschwall - Eintauchen in die Natur!“ Während eine Teilnehmerin am Abschlussabend der Jugendfreizeit an der Ardèche diese Worte vorträgt, wird es ganz still in der Runde. 28 Jugendliche und sieben Teamer, die an der Freizeit des Dekanates Maifeld-Untermosel teilnahmen, teilen ihre Erfahrung: als ein Runterkommen vom Smartphone und vom Stress. Und ein Eintauchen in die herrliche Natur rund um Vallon Pont D´Arc. Die wilden Schluchten und die einsamen Felsen der Ardèche-Region bescherten den Jugendlichen viele unbeschreibliche Momente: Sie entdecken unterirdische Räume mit Stalagmiten und Stalaktiten. Verbrachten dort Minuten in völliger Dunkelheit. Sie haben sich vom Licht leiten lassen und sich Licht geteilt. Und hörten in die dumpfe Stille der Höhle hinein. „Das werde ich niemals vergessen“, so ein Teilnehmer der Freizeit.

Zu den Höhlen kamen wilde Schluchten: Canyoning im Chassezac, das bedeutet über Felsen rutschen, von Klippen springen, enge Spalten überwinden, in Wasserfällen abgeseilt werden - das schweißt zusammen. Und man wächst über sich hinaus, findet eine Teilnehmerin: „Ich habe Sachen ausprobiert, die ich mir niemals zugetraut hätte“, freut sie sich im Nachhinein.

Zweitägige Kanutour war das Herzstück der Freizeit

Herzstück der Freizeit ist die zweitägige Kanutour: Vorbei an atemberaubend schönen Felsformationen, in der einsame Felsen an einigen Stellen 700 Meter in die Höhe ragen. Und dann die Stromschnellen, die viele zum Kentern brachten. Zum Schluss sind alle stolz darauf, die Tour gepackt zu haben.

Im Campleben ließ sich die Gruppe auch vom schweren Regensturz nicht die Laune verderben. Ein paar nasse Zelte waren flott umgezogen, im Küchenzelt wurden lustige Lieder gesungen. Darüber hinaus war die Zeit im Camp geprägt von fantastischen Drei-Gänge-Menüs, von Jugendlichen in Kleingruppen einander präsentiert. Und am lauschigen Hausstrand mit tollen Schwimm- und Springmöglichkeiten fand jeder zwischendurch Zeit zum Entspannen.

Zum Schluss bot die quirlige, mittelalterliche Stadt Avignon eine perfekte Abwechslung zum Naturerlebnis.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankten am Ende dem Team für die fantastischen Tage und Erlebnisse: Tabea Adams, Svenja Drößlich, Klara Rötering, Philipp Storck, Merlin Kunkel, Mischa Feld und ehrenamtlicher Freizeitleiter Marvin Pfingst. Dieser bedankte sich, dass zuverlässige, hoch qualifizierte junge Leute ihren Urlaub und ihre freie Zeit opfern, um anderen jungen Menschen unvergessliche Erfahrungen zu ermöglichen. Zudem wäre diese Freizeit ohne die Unterstützung der Sponsoren so nicht möglich gewesen. Die Freizeit ist auch künftig auf Sponsoren angewiesen: Wenn Unternehmen die Freizeit unterstützen wollen, reicht eine E-Mail an elisabeth.zenner@bistum-trier.de.

Nach der Freizeit ist also vor der Freizeit: 2020 wird sie vom 29. Juli bis zum 11. August stattfinden. Die Termine und Anmeldezeiten der weiteren Freizeiten, die im Dekanat Maifeld-Untermosel angeboten werden, finden sich in Kürze unter www.ju-mu.com.

Pressemitteilung

Dekanat Maifeld-Untermosel

Viele unbeschreibliche Momente hielt die Jugendfreizeit für die Teilnehmenden bereit. Foto: Dekanat Maifeld-Untermosel

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