Kitazweckverband plant sechsgruppigen Neubau

Hallerbach: Pläne des Zweckverbands sind zukunftsorientiert

Hallerbach: Pläne des
Zweckverbands sind zukunftsorientiert

Am alten Standort der Kindertagesstätte St. Suitbert in der Ortsmitte von Rheinbrohl soll eine neue moderne Kindertagesstätte mit 120 Plätzen entstehen. Der Kindergartenzweckverband Rheinbrohl, Bad Hönningen und Hammerstein als Träger und das Kreisjugendamt Neuwied als Bedarfsplanungsbehörde haben sich in einem gemeinsamen Gespräch in der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Hönningen auf den Bau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte verständigt. (v.l.n.r.): Landrat Achim Hallerbach, Kerstin Grüber (Kreisjugendamt Neuwied), Jan Ermtraud (Beigeordneter der Ortsgemeinde Rheinbrohl), Zweckverbandsvorsteher Reiner W. Schmitz, Kerstin Neckel (Kreisjugendamt Neuwied).

14.08.2020 - 11:57

Kreis Neuwied. Am alten Standort der Kindertagesstätte St. Suitbert in der Ortsmitte von Rheinbrohl soll eine neue moderne Kindertagesstätte mit 120 Plätzen entstehen. Der Kindergartenzweckverband Rheinbrohl, Bad Hönningen und Hammerstein als Träger und das Kreisjugendamt Neuwied als Bedarfsplanungsbehörde haben sich in einem gemeinsamen Gespräch in der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Hönningen auf den Bau einer sechsgruppigen Kindertagesstätte verständigt. „Die Kinderzahlen sind in den Ortsgemeinde Rheinbrohl, Bad Hönningen und Hammerstein in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, mit einem weiteren Anstieg ist zu rechnen. Mit dem geplanten Neubau stellt sich der Kindergartenzweckverband – insbesondere mit Blick auf den ab 01.07.2021 bestehenden siebenstündigen Rechtsanspruch mit Mittagessen - zukunftsorientiert auf und kann außerdem die vorhandenen Einrichtungen mit Blick auf die Umsetzung des Kita-Zukunftsgesetzes entlasten,“ fasst Landrat Achim Hallerbach zusammen.

„Erste Planungen und der Grundriss des neuen zweigeschossigen Kita-Gebäudes liegen vor, sodass der Kindergartenzweckverband noch in diesem Jahr einen Förderantrag beim Land Rheinland-Pfalz und dem Kreis Neuwied für den sechsgruppigen Neubau am bekannten Standort in der Ortsmitte von Rheinbrohl vorlegen wird,“ führt Zweckverbandsvorsteher Reiner W. Schmitz aus. „Wir waren uns im Gemeinderat fraktionsübergreifend einig, den Kindergarten innerorts halten zu wollen. Im April habe ich als 1. Beigeordneter den Kontakt mit dem Verwaltungsrat der katholischen Kirche aufgenommen. Nach einem Treffen aller Beigeordneten der Ortsgemeinde Rheinbrohl mit den Vertretern des Verwaltungsrates wurde der Kauf des Grundstückes Ende April vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Wir sind froh, dass wir nun unseren Dorfmittelpunkt belegen können“, ergänzt Jan Ermtraud, 1. Beigeordneter der Ortsgemeinde Rheinbrohl.

Aufgrund der Sanierungsbedürftigkeit des alten Kita-Gebäudes zogen die Kinder und Erzieher/innen bereits im November 2019 in vorübergehende Räumlichkeiten in einer großzügigen Mobilraumanlage am Schulzentrum in Rheinbrohl um. Zum 01.01.2020 übernahm der Kindergartenzweckverband Rheinbrohl, Bad Hönningen, Hammerstein die Trägerschaft für die dreigruppige Kindertagesstätte von der Kita gGmbH. Zum 01.08.2020 hat die Einrichtung aufgrund der hohen Nachfrage ihr Platzangebot um eine vierte Gruppe mit 15 Plätzen, auf insgesamt 90 Plätze erweitert.

Die neue Kita soll ein Platzangebot für bis zu 120 Kinder bieten. Durch die Einrichtung von zwei Krippengruppen im Erdgeschoss des Gebäudes steht zudem ein attraktives und umfangreiches Angebot für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren zur Verfügung. Der Landkreis Neuwied stellt dem Kindergartenzweckverband Fördermittel für die drei zusätzlichen Gruppen in Höhe von insgesamt 300.000 Euro in Aussicht. Darüber hinaus können für die Schaffung der zwei Krippengruppen je 150.000 Euro Förderung beim Land Rheinland-Pfalz beantragt werden.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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