Allgemeine Berichte | 21.10.2016

Holzpelletheizung der Sporthalle Heinrich-Heine Realschule Plus in Neuwied betriebsbereit

Hallerbach: Wichtiger regionaler Beitrag zum Klimaschutz

Der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach, Schulleiter Mike Klüber und Kreisklimaschutzmanager Oliver Franz vor der neuen Holzpelletanlage, die ab der neuen Heizperiode die Sporthalle der Heinrich-Heine Realschule Plus mit sauberer Energie versorgen und einen Betrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Landkreis leisten wird. privat

Neuwied. Pünktlich vor Beginn der Heizperiode ist die neue Holzpelletheizung der Sporthalle Heinrich-Heine Realschule Plus in Neuwied betriebsbereit, wie sich der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach bei seinem Besuch gemeinsam mit Schulleiter Mike Klüber und Kreisklimaschutzmanager Oliver Franz überzeugen konnte. Die moderne Holzpelletanlage ersetzt die in die Jahre gekommene Erdgasheizung, die zukünftig nur noch zur Sicherung der Spitzenlasten eingesetzt wird.

Die Erneuerung der Heizung ist Teil einer umfassenden modellhaften energetischen Sanierung der Sporthalle einschließlich der Gebäudehülle, die aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes gefördert wird. Die Zuwendung des Bundesumweltministeriums in Höhe von 200.000 Euro für die Gesamtmaßnahme wurde im Rahmen der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises gewährt.

Dank der zügigen Planung und Umsetzung der Baumaßnahmen durch das Immobilienmanagement der Kreisverwaltung, konnte die Maßnahmen in nur wenigen Monaten nach Zugang des Förderbescheids realisiert werden. Die Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden, dass mit der prognostizierten Reduzierung der CO2-Emissionen von 77% bzw. rund 80 Tonnen CO2/Jahr, die Förderbedingungen deutlich übererfüllt werden konnten.

Für die neue Heizungsanlage wurde die Sporthalle baulich durch einen Anbau erweitert, der neben der Pelletheizung ein Pelletlager und einen Pufferspeicher beherbergt. Das Brennstofflager wird alle paar Wochen durch Silofahrzeuge mit den Pellets bevorratet. Von dort wird der Heizkessel über eine Förderschnecke mit den kleinen Presslingen aus Holzspänen und Sägemehl beschickt, wo sie mit hohem Wirkungsgrad verbrannt werden. Das so erzeugte heiße Wasser für Heizung und Warmwasserversorgung gelangt zunächst in einen 1.500 l-Pufferspeicher und gewährleistet so, dass die Anlage vermehrt im Regelbetrieb gefahren werden kann, womit sich die Energieeffizienz erhöht.

Technisch sind moderne Pelletheizungen, die wegen der zurzeit günstigen Förderkulisse auch für Privathaushalte interessant sein können, mittlerweile sehr ausgereift und weisen eine den Gas- und Ölheizungen vergleichbare Bedienerfreundlichkeit auf. Ökologisch haben Pellets hingegen klare Vorteile, stammen sie doch aus dem nachwachsenden und damit CO2-neutralen Rohstoff Holz. Da Holz regional gewonnen werden kann, reduziert der Einsatz der Pellets zudem die Abhängigkeit von fossilen Energien aus dem Ausland und erhöht die regionale Wertschöpfung.

„Holz ist eine nachhaltige Ressource, die im Landkreis Neuwied noch stärker zu Gunsten des Klimaschutzes und im Sinne der regionalen Wertschöpfung genutzt werden sollte“ betont Achim Hallerbach und ergänzt: „Wir haben daher im Rahmen der nächsten Sitzung des Energiebeirates das Thema Nutzung der Holzressourcen im Landkreis auf die Tagesordnung genommen.“

Die neue Holzpelletheizung der Heinrich-Heine Sporthalle ist ein gutes Beispiel für die sinnvolle Nutzung nachwachsender Rohstoffe und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, dem hoffentlich noch weitere öffentliche wie auch private Projekte folgen werden.

Der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach, Schulleiter Mike Klüber und Kreisklimaschutzmanager Oliver Franz vor der neuen Holzpelletanlage, die ab der neuen Heizperiode die Sporthalle der Heinrich-Heine Realschule Plus mit sauberer Energie versorgen und einen Betrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Landkreis leisten wird. Foto: privat

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