Die Turnerschaft Bendorf ist zu Gast auf der Bendorfer Kirmes
Handballer und Turner machten die Straßen unsicher
Bendorf. Aussagen wie: „Die haben aber viele im Jahrgang!“, „Das Zelt ist aber schön dekoriert!“ oder „Autoscooter, das brauchen wir doch gar nicht!“ kann man machen. Aber wenn es um die Bendorfer Kirmes geht, passen sie überhaupt nicht. Denn in Bendorf hat man es nicht so mit dem Kirmesjahrgang und auch nicht mit Festzelten. Dafür gibt es einen üppigen Kirmesumzug, an dem sich die städtischen Vereine gut und gerne beteiligen. Bei strahlendem Sonnenschein hieß es daher auch für die Jungs und Mädels der Turnerschaft Bendorf: „Raus auf die Straße!“. Ob Handballer oder Turner, ob groß, ob klein, ob jung oder alt. Begleitet von musikalischen Traditionshymnen ging es einmal feierlich durch die Stadt bis auf den Kirchplatz zum Aufhängen der Kirmeskrone. Ganz wie es sich gehört hatten sich viele Bendorfer und auch Gäste zur lange eingeübten Zeremonie eingefunden. Denn nur mit dem Aufhängen der Krone gilt die Kirmes offiziell als eröffnet. Sodann hieß es für die Abordnung der TSB, auf diese Anstrengung erst einmal beim Stammitaliener kurzzeitig einzukehren, bevor der Weg zu den zahlreichen Kirmesbuden oder an den Bierbrunnen führte. Ein angenehmer Spätnachmittag konnte so gediegen ausklingen.