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Vorpremiere von bekanntem Comedian in Nickenich

Handwerker-Comedy mit Lachgarantie

Kai Kramosta stellte erfolgreich sein neues Programm vor

Handwerker-Comedy
mit Lachgarantie

Der Komiker brachte einen Witz nach dem anderen. Foto: privat

10.10.2019 - 13:38

Nickenich. Kai Kramosta, der bekannte Comedian aus Nickenich, hat sich der Handwerker-Comedy und dem Dorf-Kabarett verschrieben. 2016 stellte er sein diesbezügliches Programm „Normal müsste dat halten“ vor. Jetzt feierte er in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Pellenz und der Ortsgemeinde Nickenich die Vorpremieren seiner neuen Show „Dat war schon vorher kaputt“ im Spiegelsaal Nickenich. Obwohl es als Testlauf angedacht war, übertraf Kramosta sich selbst und lieferte ein brillantes Kabarett- und Comedyprogramm mit Themen aus dem Leben, bei denen sich jeder wiederfindet. Die Bühne war eine große Baustelle, auf der der Morgen anbrach. Da am Vortag noch Richtfest war, begrüßte Kramosta in der Rolle des rheinischen Bauunternehmers Arno Pütz („Dummschwätzers Arno“) die Azubis und stellte fest: „Wenn einer von euch anpackt, ist es, als ob zwei loslassen!“ Nachdem er die Symphonie der Baustelle mit einem Zollstock dirigiert hatte, tobte bereits der Saal. Dann kam er, der beste Handwerker der Region: HP – Handwerker Peters, Kramostas Leibrolle, und dann blieb kein Auge trocken. Wenn HP über die Baustelle und das Leben berichtet, krümmt es die Zuschauer vor Lachen. Wie eine Kanone haut er einen Gag nach dem anderen raus und regt sich über die Alltäglichkeiten auf, die jeder nachempfinden kann. Warum vergisst einer in der Einkaufsschlange immer das Obst abzuwiegen? Warum werden Autobahnbaustellen schon acht Monate vor den Arbeiten errichtet? Warum spülen Frauen das Geschirr ab, bevor sie es in die Spülmaschine stellen?) Zwischendurch improvisiert er mit dem Publikum und schimpft über seine Schwiegermutter „Drachenkopps Maritta“ und den Polier „Schüppestiels Hens.“ Wenn Kramosta dann noch als HPs nervige Nachbarin Gisela Schmitz das Tanzbein schwingt, hält es keinen mehr auf den Stühlen. Das ist fulminant lustig und perfekt gespielt – Figuren-Comedy wie Heinz Becker, Herbert Knebel, Hausmeister Krause und Horst Schlämmer. Eine Zuschauerin sagte am Ende des Abends: „Ich sollte mir für meinen Mann daheim die besten Witze merken, aber die waren alle so gut - wir müssen nochmal wieder kommen!“ Ein größeres Kompliment kann man einem Komiker doch nicht machen. Ab 2020 geht das Stück auf Tour. Am 14. Dezember. gibt es Kramostas preisgekröntes Weihnachts-Comedy-Programm „Es weihnachtet schwer“ im Bürgerhaus Miesenheim zu sehen, Karten sind bei Thomas Manstein im Blick aktuell Andernach (Bahnhofstraße 15) oder über www.werbeagentur-manstein.de erhältlich.

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Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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