Buchvorstellung: Neuwieder Autor veröffentlicht dritten Band seiner „Berger-Krimis“
„Hasenfest“
Das neue Buch des Sozialpädagogen und Krimi-Schriftstellers Rainer Karl Litz
Neuwied. Der geborene Neuwieder Rainer Karl Litz stammt aus einer „alteingesessenen“ Deichstadt-Familie und kann somit mit Fug und Recht als „Naiwidder Schärjer“ bezeichnet werden. Rainer Karl Litz hat sich beruflich immer mit Menschen in besonderen Lebenssituationen beschäftigt. Auch nach dem Studium an der Koblenzer Fachhochschule für Sozialpädagogik und einem weiteren Studium an der Sporthochschule Köln blieb Litz der sozialpädagogischen Arbeit treu, arbeitete in der Jugendförderung bei der Stadt Neuwied und später dann im Bereich der VHS-Erwachsenenbildung.
Von 1993 bis 1996 war Litz zunächst Geschäftsführer des AWO-Betreuungsvereins und später Geschäftsführer und hauptamtlicher Vorstandsvorsitzender des AWO-Kreisverbandes in Neuwied. Bei all den diversen Arbeitsfeldern kann er auf eine Vielzahl von Kontakten mit Menschen zurückblicken, die nicht immer den gesellschaftlich-akzeptierten Normen entsprachen und seiner besonderen Aufmerksamkeit sicher sein konnten.
Im Rahmen seiner vielfältigen Autorentätigkeit kam der Kontakt zu Mitarbeitern des Polizeidienstes zustande. Deren Arbeit schildert Litz überaus realitätsnah, wenn auch fiktiv und spektakulär. Der erste Krimi (Westerwälder Tango) entstand 2013, damals noch bei einem anderen Verlag. Motivation zum Schreiben des Buches war ein persönliches Erlebnis, das durchaus richtungsweisend für ihn war. Insiderkenntnisse über den Polizeialltag hat Litz von einem waschechten Kriminalkommissar erworben.
„Die jeweiligen Themeninhalte entstanden immer in der eigenen Gedankenwelt, wobei selbst Erlebtes oder Aufgefangenes Anlässe zur weiteren Entwicklung der Geschichten boten. Die Krimis spielen im Übrigen immer in der Region Neuwied, Altenkirchen, Koblenz.
Begonnen hat Rainer Karl Litz seine Autorentätigkeit mit einem historischen Roman, der jedoch bisher nicht veröffentlicht wurde. Später wandte er sich dem Polizei- bzw. dem Kriminalgenre zu und erfand neben zahlreichen Akteuren aus der Unterwelt auch den Neuwieder Kriminal-Hauptkommissar Ronald Berger, der jedoch keinerlei Ähnlichkeit mit einem realen, ehemaligen bzw. aktuellen Kripo-Beamten hat und laut Litz völlig frei erfunden ist. Dennoch hat sich der Buchverfasser konkret mit der Arbeit der Ermittler beschäftigt und somit ein Milieu beleuchtet, das er mit großem Interesse beobachtet und in seinem Buch phantasievoll ausgearbeitet hat. Nun ist also der dritte Berger-Krimi mit dem Titel „Hasenfest“ an der Reihe, der wiederum Spannung und gute Unterhaltung verspricht und in dem erneut zahlreiche heimatliche Komponenten eine wesentliche Rolle spielen.
Die Handlung beginnt mit dem Auffinden einer Frauenleiche am alten Neuwieder Reitplatz nahe des Klärwerks. Der fiktive Neuwieder Kommissar Berger wird dabei an den realen Mord im heimischen Stadion in den Siebzigerjahren erinnert. Wie bereits in den beiden Vorgängerbänden „Westerwälder Tango“ und „Brandmale“, ermittelt der knorrige Kommissar hierbei äußerst eigenwillig und gerät immer wieder in Konflikt mit dem Koblenzer Polizeipräsidium. Während sich Berger der Lösung nahe wähnt, hat sich der Täter bereits ein spektakuläres Ende für ihn ausgedacht.
„Die Kriminalfälle um den Neuwieder Hauptkommissar Ronald (Ronny) Berger beziehen den emotional angespannten persönlichen Bereich der Hauptperson in die Handlung mit ein. Der wenige Jahre vor seiner Pensionierung stehende Polizist, der beruflich als wenig diplomatisch und äußerst draufgängerisch gilt, zeigt im privaten Umfeld seine weiche Seite. Dabei spielen unter anderem Konflikte mit seiner Ehefrau Moni, sein Bemühen um einen alkoholkranken Kollegen und diverse Amouren eine nicht unbedeutende Rolle“, gibt Litz in einer erläuternden Information zu seinem neuen Roman zur Kenntnis. Bereits aus diesen wenigen Hinweisen zum Krimi wird deutlich, dass ihm eine durchgängig spannende Schilderung in „Hasenfest“ gelungen ist, die dem Leser/der Leserin zweifellos gefallen wird.
Die drei Krimis sind in allen Buchhandlungen (auch Internet) jeweils zum Preis von 12,90 Euro in Buchform, und 3,99 Euro als Ebook erhältlich, wobei Litz natürlich seine jüngste Publikation „Hasenfest“ in besonderer Weise hervorhebt. Obwohl es sich bei den einzelnen Romanen um abgeschlossene Fälle handelt, empfiehlt Litz jedoch Lesern, die die Krimireihe noch nicht kennen, mit dem ersten Band zu beginnen, da hiermit die Entwicklung etlicher, bereits zuvor erwähnter Personen und entsprechende Rückblicke im „Hastenfest“- Buch besser nachvollzogen werden können.
