Allgemeine Berichte | 13.07.2023

Offener Frauenkreis St. Marien Andernach

Heimat im Fokus des Abendspaziergangs

Trotz der Hitze hatten sich zahlreiche Frauen zum Meditativen Abendspaziergang versammelt.  Foto: privat

Andernach. Trotz der Hitze hatten sich zahlreiche Frauen zum Meditativen Abendspaziergang versammelt. Der „Offene Frauenkreis St. Marien Andernach“ hatte zu diesem Event eingeladen. Astrid Heep, Rita Krupp, Silvia Kuhn und Ursula Schneichel hatten zusammen mit Gemeindereferentin Luzia Waszewski die Vorbereitung und Gestaltung übernommen.

Nach einer freundlichen Begrüßung und einem gemeinsamen Gebet begab sich die Gruppe auf den Weg Richtung Stadtmuseum. Dort wurde eine erste Station eingelegt, bei der über die Bedeutung von „Heimat“ nachgedacht wurde.

Einige Teilnehmerinnen waren in Andernach geboren, andere haben hier ihre neue Heimat gefunden. Doch egal, wo die Wurzeln liegen, eine Verbindung zur Heimat bleibt bestehen. Die biblische Geschichte von Abrahams Aufbruch mit seiner Familie nach Kanaan, begleitet von Gott, rundete die Betrachtungen an dieser Station ab.

Nur wenige Schritte entfernt, im Kreuzgang der evangelischen Christuskirche, waren die Frauen eingeladen, über ihre eigenen Glaubenserfahrungen nachzudenken. Die Geschichte von Mose, der von Gott aus dem brennenden Dornbusch angesprochen wurde und den Namen Gottes erfuhr - „Ich bin der Ich-bin-da“ -, wurde hier thematisiert. Einige Teilnehmerinnen teilten in bewegenden Worten ihre persönlichen Erfahrungen. Das abschließende Lied lautete: „Ich bin da, auch wenn du es nicht glauben kannst, auch wenn du es nicht fühlen kannst. Ich bin dir nah.“

Als nächster Halt war das Bollwerk vorgesehen. Der Rhein und der Wohnmobilhafen erzählen von den vielen Menschen, die hier als Fremde ankommen.

Diese Sehenswürdigkeiten regten die Teilnehmerinnen dazu an, über den Umgang mit fremden Menschen und Kulturen nachzudenken. Auch hier spielten die eigenen Erfahrungen eine wichtige Rolle.

Um die vielen persönlichen Eindrücke festzuhalten, wurde ein Faltblatt verteilt. Es enthielt die Stichworte „Heimat - Fremde - Gott, der mitgeht“ und bot Platz für zwei „Elfchen“, selbstverfasste Gedichte bestehend aus elf Wörtern. Entlang des Rheins ging es anschließend zurück ins Pfarrheim, wo liebevolle Helferinnen den Tisch für die Teilnehmerinnen gedeckt hatten. In gemütlicher Runde fand der diesjährige Meditative Abendspaziergang einen gelungenen Abschluss.

BA

Trotz der Hitze hatten sich zahlreiche Frauen zum Meditativen Abendspaziergang versammelt. Foto: privat

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