Allgemeine Berichte | 21.10.2022

Senioren-Radgruppe der SG Herschbach-Schenkelberg

Heimatnahe Viertagesrundfahrt

Am Rheinufer in Bonn-Beuel. Vorne v.l.n.r.: Klaus Ortseifen, Matthias Kiefer, Achim Kiefer, Ottmar Morgenschweis, Werner Alef, Horst Höwer, Friedhelm Weiand, Uli Hehl, Otmar Weiand. Hinten v.l.n.r.: Jens Köhler, Otmar Michels, Werner Schmitz, Eckhard Weber, Gerd Henkel. Foto: privat

Herschbach/Schenkelberg.Vom 4. bis 7. Oktober 2022 setzte die Senioren-Radgruppe der SG Herschbach-Schenkelberg mit 14 Teilnehmern die Reihe ihrer Jahrestouren fort. Nachdem der für Juni geplante RadTrip Düsseldorf - Amsterdam zum zweiten Mal krankheits- bzw. coronabedingt abgesagt werden musste, entschloss man sich, ersatzweise zu einer heimatnahen Viertagesrundfahrt im nördlichen Rheinland-Pfalz und südlichen Nordrhein-Westfalen. Mit Start und Ziel Herschbach waren bei der 22. Jahrestour in Folge und sonnigem Herbstwetter die Etappen- und Übernachtungsorte an Rhein und Sieg Bad Hönningen, Hennef und Wissen.

Die 1. Tagesetappe verlief auf dem Westerwald-Rhein-Radweg über Kleinmaischeid, Thalhausen und ab Isenburg durch das Sayntal nach Bendorf zur Mittagspause. Auf dem rechtsrheinischen Radweg wurde an den Schlössern Engers und Neuwied und der Burgruine Hammerstein vorbei das Etappenziel Bad Hönningen erreicht.

Tags darauf folgte ein früher Zwischenstopp auf dem historischen Marktplatz in Linz mit seinen farbenfrohen Fachwerkbauten, ehe vorbei an den Restpfeilern der Brücke von Remagen, der Erpeler Ley und über die Uferwege der Rheinorte Unkel, Bad Honnef und Königswinter in einem Rheinlokal in Bonn-Beuel Mittagsrast gemacht wurde. Richtung Siegmündung in den Rhein nördlich von Bonn gelangten die Hobbyradler auf den abwechslungsreichen und landschaftlich reizvollen Sieg-Radweg. Die Uferstädte Troisdorf, Siegburg und St. Augustin wurden passiert, bevor man im Etappenort Hennef („Stadt der 100 Dörfer“) eintraf.

Unterhalb der Hennefer Burganlage Blankenberg führte der Radweg am dritten Tag in das beschauliche Siegstädchen Eitorf zur morgendlichen Kaffeepause und weiter durch die Siegauen vorbei am Wasserfall in Schladern zum Mittagstisch in Windeck- Rosbach, der letzten Station im nordrhein-westfälischen Rhein-Siegkreis. Im rheinland-pfälzischen Kreis Altenkirchen und dortigen Wisserland wartete mit dem Luftkurort Wissen an der Sieg das nächste Tagesziel.

Der anspruchsvollste Teil der 250 km-Rundstrecke sollte am 4. Etappentag folgen als ab der Nister-Mündung in die Sieg auf dem Nister-Radweg die Westerwaldhöhen von Wissen bis Hachenburg über Stein-Wingert, die Kroppacher Schweiz und Kloster Marienstatt, wo eine Kaffeepause eingelegt wurde, zu überwinden waren. Es folgte ein letzter Anstieg auf dem Radweg zur Alpenroder Hütte, wo man bei einem kräftigen Eintopf die gelungene und ereignisreiche Tour ausklingen ließ, bevor noch die letzten Radkilometer an der Westerwälder Seenplatte vorbei zurückzulegen waren.

Am Rheinufer in Bonn-Beuel. Vorne v.l.n.r.: Klaus Ortseifen, Matthias Kiefer, Achim Kiefer, Ottmar Morgenschweis, Werner Alef, Horst Höwer, Friedhelm Weiand, Uli Hehl, Otmar Weiand. Hinten v.l.n.r.: Jens Köhler, Otmar Michels, Werner Schmitz, Eckhard Weber, Gerd Henkel. Foto: privat

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