Allgemeine Berichte | 06.12.2016, 15:01 Uhr

Dritter Weihnachtsmarkt in Fritzdorf im dichten Nebel

Heißer Glühwein wärmte Besucher bei klirrender Kälte

Glühwein, Waffeln und Musik im Dorf des Goldbechers

Dichter Nebel umhüllte Kirchturm und Dorfplatz in Fritzdorf am Samstag des Weihnachtsmarkts. -CEW-
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Wachtberg-Fritzdorf. Am 3. und 4. November richteten die Ortsvereine von Fritzdorf und Arzdorf zum dritten Mal ihren einzigartigen Weihnachtsmarkt aus, der mittlerweile weit über die Ortsgrenzen hinweg bekannt ist. Nach der Eröffnung durch die Bürgermeisterin Renate Offergeld unterhielten verschiedene Chöre die Gäste bei ihrer Entdeckungstour über den Markt. Passend zur Jahreszeit schufen Nebel und Kälte in diesem Jahr eine ungewöhnliche Atmosphäre, der die Anbieter, Schule, Kindergarten und Anwohner mit alledem entgegen traten, was Leib und Seele zusammenhält. Handgearbeitete warme Wollwaren, viele wärmende Flammen in großen Feuerkörben, Plätzchen, Waffeln und Glühwein trotzten der nassen Kälte. Nicht nur Handarbeiten im Kleinen gab es zu bewundern, auch ein Schmied zeigte sein Handwerk auf dem Dorfplatz neben der Kirche. Neugierige Kinder waren eingeladen, selbst einmal Hand an das heiße Eisen zu legen und das Metall mit dem Hammer zu formen. Für die Kleineren gab es eine Minieisenbahn, mit der sie durch das stimmungsvolle Lichterambiente fahren konnten. In der abendlichen Dämmerung erlebten die Kids allesamt ein besonderes Highlight. Der Nikolaus hatte den Weg in den kleinen Ort gefunden und beschenkte die Kinder auf seinem Weg über den Weihnachtsmarkt.

Anbieter und Besucher zeigten sich zufrieden mit dem Erfolg des Wochenendes. Trotz des widrigen Wetters hatten viele den Weg in das Dorf des Goldbechers gefunden und fühlten sich sichtlich wohl. Ein ausgewogenes Angebot und die Zusammenarbeit vieler helfender Hände machen diesen Markt zu einem besonderen Erlebnis. So konnte die Schule am Wald nach dem Event Einnahmen in Höhe von rund 1068 Euro zählen. Vom Erlös des Schulstands gehen - an den christlichen Gedanken des Zehnten angelehnt - 10% an die Hupendo School in Nairobi, die Kindern aus Slums eine grundständige Bildung ermöglicht. Der entsprechende Betrag wird traditionell im Weihnachtsgottesdienst persönlich an Vertreter der Schule übergeben.

Im wahrsten Sinne des Wortes heiße Schmiedekunst gab es zu bewundern und auszuprobieren.

Im wahrsten Sinne des Wortes heiße Schmiedekunst gab es zu bewundern und auszuprobieren.

Der Schulchor der Schule am Wald brachte den Besuchern Weihnachtslieder dar.

Der Schulchor der Schule am Wald brachte den Besuchern Weihnachtslieder dar.

Dichter Nebel umhüllte Kirchturm und Dorfplatz in Fritzdorf am Samstag des Weihnachtsmarkts. Fotos: -CEW-

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