Allgemeine Berichte | 28.09.2023

Der Bendorfer Jugendbeirat stellt sich vor

Herausfinden, was die Jugendlichen bewegt

Der Bendorfer Jugendbeirat hat eine Umfrage durchgeführt.  Foto: privat

Bendorf. Nach der Initiative der FDP-Stadtratsfraktion zur Errichtung eines Beteiligungsgremiums für Jugendliche konstituierte sich im Frühjahr des Jahres 2022 der allererste Bendorfer Jugendbeirat. Unter dem Vorsitz von Max Weber und Jonas Reif und mit tatkräftiger Unterstützung von Jamy Lukas Daudrich, Noah Eisel, Justus Schilk, Harriet Tegtmeier, Alperen Aktas und Nele Simons ging der Jugendbeirat seine Arbeit direkt an: zunächst wurde die Satzung dahingehend geändert, dass die zukünftige Jugendbeiratswahl vereinfacht und somit eine höhere Wahlbeteiligung angestrebt wird. Danach war es ihm ein großes Anliegen, herausfinden, was die Jugendlichen der Stadt bewegt und was sie ändern möchten. Hierzu teilte sich der Jugendbeirat auf und besuchte alle weiterführenden Schulen in Bendorf. Vor Ort wurde jeweils eine Umfrage durchgeführt, die über 1.000 SchülerInnen in Bendorf beantworteten. Es wurden vor allem außerschulische Themen abgefragt. Was der Jugendbeirat vorher aufgrund eigener Wünsche und Ideen bereits vermutet hatte, bestätigte sich durch die Umfrage: Bendorfer Jugendliche kennen nur wenige Flächen für Jugendliche, um sich in der Freizeit an der frischen Luft zu bewegen. Das Angebot wird insgesamt überdies als zu niedrig eingestuft. Außerdem finden viele Bendorfer Jugendliche, dass Schulwege, die sie gerne nachhaltig auf dem Fahrrad zurücklegen, morgens im Berufsverkehr und ohne ausgebaute Radwege beängstigend gefährlich sein können. Diese und weitere Ergebnisse der Umfrage finden sich hier: Bezüglich der Errichtung des MakerSpace MYK, einem Arbeits- und Gestaltungsraum im Goethe-Atrium in der Vallendarer Str. 26., hat sich der Jugendbeirat mit Frau Pfitzner, Projektkoordinatorin des MakerSpace, ausgetauscht und Bedarfe aus der Jugendperspektive mitgeteilt, die dann für die Ausgestaltung der Angebote berücksichtigt werden können. Grundsätzlich handelt es sich bei den Angeboten unter anderem um Bildungsprojekte im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), aber auch um die Gestaltung von anderen Zusammentreffen.

Weiterhin hat sich der Jugenbeirat Bendorf mit den Jugendbeiräten der Städte Koblenz und Neuwied vernetzt, um im konstruktiven Austausch von den Erfahrungen der anderen zu profitieren.

Inzwischen arbeitet er in der durch die Umfrage vorgegebene Richtung weiter. Die Ergebnisse, Wünsche und Ideen wird der Jugendbeirat am 5. Oktober im Jugend- und Sportausschuss der Stadt Bendorf vorstellen und hoffen, dass sein Einsatz dazu beiträgt, die Stadt für Jugendliche attraktiver zu gestalten.

Über Vorschläge und Ideen, wie Bendorf für Jugendliche ansprechender werden kann, freut sich der Jugendbeirat (E-Mail: jugendbeirat.bendorf@gmail.com ).

Pressemitteilung Bendorfer

Jugendbeirat

Der Bendorfer Jugendbeirat hat eine Umfrage durchgeführt. Foto: privat

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