Allgemeine Berichte | 17.10.2025, 14:48 Uhr

Monrealer Wein- & Obstbauverein

Herbstwanderung auf dem Rotweinwanderweg

Nach sieben Kilometer erreichte die Gruppe dann hoch über dem Licherberg die Zwischenstation „Hemmessener Hütte“. Foto: privat
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Monreal. Zu den vielen regelmäßigen Veranstaltungen des „Monrealer Wein- und Obstbauverein Mons regalis 2002 e.V.“ gehört traditionell die Herbstwanderung. Diesmal führte es die 18 Wanderer ab 10 Uhr zum wiederholten Mal auf den Rotweinwanderweg an der Ahr.

Der Rotweinwanderweg zählt zu den beliebtesten Wanderwegen Deutschlands und ist eines der Wahrzeichen der Region. Und gerade nach dem Ahrhochwasser 2021, wo immer noch lange nicht alle Folgen behoben sind, war es den Vereinsmitgliedern ein besonders Anliegen, wieder einen Winzer zu unterstützen. Die letzte Rotweinwanderung vor einigen Jahren endete in Ahrweiler an der Römervilla. Und genau hier begann am Samstag die neue Etappe die entlang des schönen Wanderweges über die Spitzenlagen des Weinanbaugebiets an der Ahr nach Osten führte.

Immer wieder unterbrochen durch eine kurze Rast, wo die Teilnehmer von den mitgeführten Weinen eingeschenkt wurde. Nach sieben Kilometer erreichte die Gruppe dann hoch über dem Licherberg die Zwischenstation „Hemmessener Hütte“. Bei Kaffee, Federweißer und Wein nahmen die Wanderer eine herzhafte Jausenmahlzeit ein. So gestärkt konnten dann nach einer Stunde die letzten sechs Kilometer weiter auf dem Rotweinwanderweg in Angriff genommen werden. Und die mitgeführten Flaschen Wein waren noch immer nicht leer. Es ging unterhalb der A61 hindurch bis zum Zielort Heppingen, einem Stadtteil von Bad Neuenahr.

Hier war für die 18 Teilnehmer im Weingut Burggarten eine Weinprobe mit acht Weiß- und Rotweinen vorbereitet. Von der Basis bis zum Großen Gewächs war alles dabei. Und natürlich waren auch hier bei den Weinerläuterungen des Winzers Andreas Schäfer die Folgen des Ahrhochwassers ein Thema.

Eine umfangreiche und sehr vielfältige Winzervesper ließ den Abend auch zu einem lukullischen Genuss werden.

Als der Bus die Weinproben-Gäste dann bis 21 Uhr wieder zurück nach Monreal brachte, waren sich alle Teilnehmer darüber einig, dass dies, trotz des bedeckten Wetters, wieder ein wunderschöner Ausflug in eine der schönsten rheinland-pfälzischen Weinanbaugebiete war.

Nach sieben Kilometer erreichte die Gruppe dann hoch über dem Licherberg die Zwischenstation „Hemmessener Hütte“. Foto: privat

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