Über 1000 Narren beim Kreisnarrentreffen in Mülheim-Kärlich
Heribert Zins erhält den Kreiswackes
Kreis MYK. Die Mülheim-Kärlicher Rheinlandhalle wurde zur Narhalla und war bis zum Bersten gefüllt. Über 1000 Karnevalisten, Prinzen und Prinzessinnen, Obermöhnen und Möhnen aus 93 Vereinen des Landkreises drufte Landrat Dr. Alexander Saftig zur 21. Auflage des Kreisnarrentreffens begrüßen. Alle Narren erhielten aus den Händen des Kreischefs den begehrten Orden für die aktuelle Karnevalssession. Highlight der Veranstaltung war traditionell die bis zum letzten Moment geheim gehaltene Verleihung der höchsten karnevalistischen Auszeichnung in Mayen-Koblenz: Der Andernacher Heribert „Molly“ Zins erhielt den heißbegehrten Kreiswackes, ein aus einem Basalt-Pflasterstein gefertigtes Narrengesicht.
Zins ist langjähriger Kommandant des Stadtsoldatenkorps Andernach. Er lebt und liebt den Karneval und ist darin nunmehr seit mehr als 50 Jahren aktiv. Bereits als kleiner Junge tanzte er auf Sitzungen und brachte sich ein. Tanzen, Singen, Musizieren sind bis heute seine Leidenschaft. „Der Preisträger ist ein Mann für alle Fälle, der sowohl auf als hinter der Bühne mit Herzblut dabei ist. Karnevalistisches Blut fließt in seinen Adern, da auch Vater und Großvater schon entsprechend Talente aufwiesen“, so der Landrat. Als Karnevalsprinz regierte Heribert Zins 1984 über die Bäckerjungenstadt. Des Weiteren begleitet er seit Jahren erfolgreich das Amt des Sitzungspräsidenten. Der neue Kreiswackesträger sorgt auch außerhalb der 5. Jahreszeit für ein gutes und geselliges Miteinander im Stadtsoldatenkorps: Mit Familientagen, Wanderungen, Sommerfest, Weihnachtsfeier oder anderen geselligen Zusammenkünften hält er seine Truppe zusammen. Landrat Dr. Alexander Saftig erklärte das vielfältige Engagement des Preisträgers: „Er ist Teil des legendären Duos Mättes und Molly, Mitglied der tanzenden Stadtsoldaten, Bassstimme bei den Altstadtrebellen und wohl der einzige Kommandant im Landkreis, der beim Rosenmontagszug hoch zu Pferde seine Soldaten anführt.“
Pressemitteilung Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
