Allgemeine Berichte | 30.06.2017

Evangelischer Verein Heddesdorf an der Ostsee

Herrliche Urlaubstage auf der Insel Rügen

Ein Gruppenfoto der Reisegäste, die eine erlebnisreiche Tour hinter sich haben. Konrad Graßmann

Heddesdorf. Den Evangelischen Verein Heddesdorf e. V. führte die diesjährige Fünf-Tage-Fahrt mit einem gut besetzten Reisebus über circa 800 Kilometer Autobahnen auf die Insel Rügen ins Ostseebad Binz. Bemerkenswert ist das Erreichen des Reiseziels ohne nennenswerte Verzögerungen durch Stau. So wurde Binz sogar fast eine Stunde früher wie geplant erreicht. Am nächsten Tag wartete der Norden Rügens auf einen Besuch. Mit dem professionellen Gästeführer Klaus ging es über Sassnitz zur Stubbenkammer und durch den zauberhaften Buchenwald des Nationalparks Jasmund zum Königsstuhl. Im Besucher-Zentrum Kreideküste erfuhren die Reisegäste in einem 15-minütigen UNESCO-Welterbefilm alles zur Geschichte der Alten Buchenwälder. Danach konnte man die Aussicht auf die Kreidefelsen vom Königsstuhl aus genießen. Weiter führte der Weg durch die Schaabe zum nördlichsten Punkt der Insel Rügen – Kap Arkona. Mit der Arkonabahn ging es zum kleinen Fischerdörfchen Vitt mit der einzigen Rundkirche Rügens, leider in der Renovierung und daher nicht zu besichtigen, und/oder zu den beiden Leuchttürmen. Einige Reisegäste nahmen das Angebot zu einer kleinen Wanderung entlang des Hochufers zwischen den beiden Leuchttürmen und dem Fischerdorf Vitt bei schönem Wetter wahr. Der dritte Tag war dem Kleinod der Ostsee, die autofreie Insel Hiddensee, gewidmet. Nach einer einstündigen Busfahrt erreicht man Schaprode, von wo aus Vitte auf Hiddensee mit dem Schiff in 45 Minuten erreicht wird. Hier erwarteten die Gäste mehrere Pferdekutschen. In einer gemütlichen Kutschfahrt nach Kloster wurden Informationen zu Hiddensee durch die Kutschführer vorgetragen. Eine Stunde Freizeit zur Stärkung gab Gästeführer Klaus. Anschließend konnte die 1332 geweihte Inselkirche mit der außergewöhnlichen Deckenbemalung mit über mit 1.000 Rosen besichtigt werden. Danach konnten Wanderwillige mit dem Gästeführer zum Dornbusch aufbrechen, dem Hochland der Insel. Genießen konnte man die herrlichen Ausblicke auf die offene See und zu dem Leuchtturm auf dem höchsten Punkt Hiddensees. Mit dem Schiff ging es dann von Kloster nach Schaprode und mit dem Bus zum Hotel. Mit fachkundigen Informationen glänzte Gästeführer Klaus auch am vierten Tag. Ab Hotel ging es vorbei an dem ehemaligen KdF-Bad Prora (KdF=“Kraft durch Freude“), das mittlerweile in weiten Teilen renoviert beziehungsweise umgebaut wurde. So existiert dort bereits eine Jugendherberge, ein Hotel sowie viele Wohnungen in exklusiver Lage. Weiter ging es über die Kreisstadt Bergen zur ehemaligen Residenz des Fürsten von Putbus - eben nach Putbus. Einen Besuch des „Störtebeker Festspiel“-Geländes stand ebenso im Programm und vermittelte einen Eindruck von den Spielen. Über die alte Bäderstraße ging es anschließend weiter nach Mönchgut. Von den „Zickerschen Bergen“ konnte man einen wundervollen Blick über den Greifswalder Bodden genießen. Am Nachmittag ging es dann mit dem „Rasenden Roland“ zurück nach Binz. Der fünfte Tag stand dann wieder ganz im Zeichen der Rückfahrt nach Neuwied. Durch die kluge Wahl der Fahrtstrecke konnten die gemeldeten Vollsperrungen und Staus umgangen werden, sodass wie geplant und nach ereignisreichen Tagen auf Rügen die Heimatstadt Neuwied erreicht wurde.

Ein Gruppenfoto der Reisegäste, die eine erlebnisreiche Tour hinter sich haben. Foto: Konrad Graßmann

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