Ausstellung im Rahmen des Jubiläums von Erpel
Herrlichkeit Erpel begeisterte
Erpel. Im Rahmen der Veranstaltungen zur ersten urkundlichen Erwähnung Erpels vor 950 Jahren präsentierte sich die Geschichte des Ortes in der sehenswerten Ausstellung „Herrlichkeit Erpel“. Zu ihrer Vorbereitung hatte sich Anfang März ein Team unter Leitung von Gregor Noll gebildet, um das von Noll entwickelte Ausstellungskonzept umzusetzen: Exemplarisch sollten mit Themenkreisen im Pfarrsaal sowie in der Pfarrkirche bedeutsame Elemente Erpeler Geschichte dargestellt werden. Dies ist dem Team mit Verena Geraets, Günter Hirzmann, Edgar Neustein, Gregor Noll, Andreas Schwager, Heribert Siebertz, Hans Simon und Clarissa Wild in hervorragender Weise gelungen.
Die Ausstellung führte die Besucherinnen und Besucher zunächst ins ausgehende Mittelalter und in die frühe Neuzeit mit bisher nicht öffentlich gezeigten Urkunden handschriftlichen Dokumenten, Bruderschaftsbüchern und einer beeindruckenden Vielfalt an Steinzeug und Keramiken des 14. bis 18. Jahrhunderts, die in einer mittelalterlichen Grube gefunden wurden.
Vor einer prächtigen Fahnengalerie mit 18 alten und neuen Vereinsfahnen präsentierten Erpeler Vereine ihre Exponate: von alten Bürgerkönigsketten, Festschriften und Protokollbüchern bis hin zu handgeschriebenen Liederbüchern von 1844, der Gründerzeit des Gesangvereins. Alte Fotobücher erinnerten an längst Vergangenes und fanden lebhaftes Interesse bei den Besucherinnen und Besuchern.
An der nächsten Station erinnerten sorgsam aufbereitete Fotos, Dokumente, Bücher und Zeitungsausschnitte an schicksalhafte Ereignisse in Erpel : die Hexenverfolgung, die existenzbedrohenden Hochwasser, den tragischen Fall des einzigen Toten beim Rheinübergang der Amerikaner 1945 und die Kriegswirren des 2. Weltkriegs mit der mehr als 50 prozentigen Zerstörung Erpels.
Der Gang durch die Ausstellung endete mit einer außergewöhnlich detailreichen Präsentation des für Erpel lange Zeit bedeutsamen Weinanbaus. Vom Weinberg bis zum Wein im Glas ließ sich an Werkzeugen und Gerätschaften nachvollziehen, welche Arbeit Winzer zu verrichten haben, bevor wir ihren Wein genießen können.
In die Ausstellung eingebunden war mit zwei gutbesuchten Führungen auch die Erpeler Pfarrkirche, an der sich Erpels historische Entwicklung anschaulich aufzeigen lässt. Auch die neu restaurierte Orgel wurde bei der zweiten Führung vorgestellt.
Die rund 300 Besucherinnen und -besucher waren begeistert von den Exponaten und Informationen. Sie bedauerten, dass die Ausstellung nur an zwei Tagen geöffnet war und es z. Zt. keinen Raum in Erpel für Dauerpräsentationen gibt. Das Ausstellungsteam freute sich sehr über die überaus positive Resonanz und insbesondere darüber, dass damit das Ortsarchiv und seine Arbeit einmal mehr den Bürgerinnen und Bürger nahe gebracht werden konnte.
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