Karnevalsfreunde Hilberath e.V
Hilberather Karneval – et jeht widder loss!
Hilberath. Die Corona-Krise hat dem Karneval schwer zugesetzt und in den letzten Jahren zum Erliegen gebracht. Insbesondere für die kleineren Dorfvereine war dies nur mit großen Verlusten zu überstehen. So auch für den Hilberather Karneval, wo sich u.a. alle 3 Tanzgruppen auflösen mussten und der Verein jetzt ohne Garde und Tänzer/-innen dasteht. Jetzt galt es den Hilberather Karneval zu reanimieren und an die alten Erfolge anzuknüpfen. Nach zahlreichen Sitzungen, Rundbriefen und vielen fleißigen Händen ist es den Hilberather Karnevalsfreunden gelungen wieder ein solides Programm für die Session 2022/2023 auf die Beine zu stellen.
44. Große Sitzung
Los ging es am Karnevalsfreitag, 17. Februar, um 20.11 Uhr mit der 44. Großen Sitzung. Nach dem Einmarsch des Vorstandes der KFH, begleitet durch die Wormersdorfer Tomburgspatzen, begrüßte Ortvorsteher und Vereinsvorsitzender Erich Mosblech alle Jecken in der ausverkauften Mehrzweckhalle. Im Anschluss zeigten die Wormersdorfer ihren Gardetanz, bevor die Printemänner und Landsknechte Wormersdorf die geladenen Tollitäten der Umgebung auf die Bühne spielten. Britta Schäfer und Andy Bois führten, wie gewohnt, solide durch das Programm und so hatten die beiden keine Schwierigkeiten die tobende Menge auch für die leisen Töne des Programms wieder einzufangen. „Ne Schwaadlappe“ wusste in seiner Büttenrede ebenso das Publikum zu überzeugen wie auch die einheimischen Kräfte Günter Bois oder der Dorf Sheriff Erich Mosblech. Artistisch ging es mit dem Showtanz der Tomburgspatzen sowie der Hilberather Damentanzgruppe (alles ehemalige Hilberather Garden aus den letzten 20 Jahren) weiter. Freunde, der eher grazilen Bewegung, kamen bei dem Männerballett „Decke Fööös“ aus Altendorf-Ersdorf voll auf ihre Kosten. Unter dem Motto „Keine Sitzung ohne Kölsche LiveMusik“ spielte die Band Schmitz Marie, als Höhepunkt der 44. Sitzung, die Meute nahtlos in die dann anschließende Karnevalsparty mit Open End. Wer denkt, dass der Einfallsreichtum der Hilberather hier endet, musste sich spätestens beim Einmarsch der ersten rollenden Sektbar der Voreifel eines Besseren belehren lassen. Sänger Max Schwarz aus Berg und DJ Marius Kutsch von Ahrkustik sorgten dafür, dass die Stimmung nicht wieder abriss und die KFH mit ihrer 44. Großen Sitzung wieder an alte Erfolge anknüpfen konnten.
Rosenmontagszug
Für große Überraschung hat der Hilberather Rosenmontagszug gesorgt. War man doch zuerst skeptisch, ob sich nach der Corona-Zwangspause genügend Jecken für eine Teilnahme motivieren lassen, war die Freude umso größer, als sich 7 Gruppen zum Rosenmontagszug angemeldet haben. Angeführt wurde der Zug von den Kalenborner Funken, die gerne den Karnevalsumzug Ihrer „Nachbarn“ unterstützen wollten. Die mit Abstand größte Gruppe stellten die als Tiere verkleideten Kinder samt Eltern der Spielbude Hilberath dar. Auch die Hilberather Jugend (15-18J.) ist dem Aufruf der KFH gefolgt und stellte einen selbst gebauten Wagen im Super Mario Motiv bei. Dicht gefolgt von der Apreski-Fußgruppe der Hilberather Teens (12-15J.) „Von nüs kütt nüs!“ Diesem Motto verpflichtet „züchtet“ man in Hilberath die nächsten Generationen von Jecken einfach selbst. Nach der Fußgruppe der Hilberather Damentanzgruppe, die als Paradiesvögel verkleidet waren, bildete der „WM 2038“ Motivwagen der Löschgruppe Hilberath das Ende des Zuges. Unter musikalischer Begleitung von den Hilberather Printemännern und den Wormersdorfer Landsknechten marschierte der Zug Richtung Eifeltorhalle, wo alle Jecken bei der anschließenden Afterzochparty bis in den Abend hinein feierten. Alle Teilnehmer waren sich einig... „Hilberath, ohne Karneval….. dat jeht nit!“
Pressemitteilung
Karnevalsfreunde Hilberath e.V.
Die 44. Große Sitzung der KFH bot ein abwechslungsreiches Programm.
