Allgemeine Berichte | 28.03.2023

Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)

Hilfe auf Knopfdruck an der Brücke von Remagen

Die Notrufsäule soll künftig dazu beitragen, schnelle Hilfe im Notfall zu leisten. Quelle: DLRG Remagen

Remagen. Eine Kooperation der Björn Steiger-Stiftung und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), sorgt dafür, dass bei Notfällen an Flüssen, Badeseen und Badestränden künftig über Notrufsäulen Hilfe angefordert werden kann. Am Rheinufer nahe der Brücke von Remagen wurde eine solche Notrufsäule durch den Bürgermeister der Stadt Remagen, Björn Ingendahl, Ortsvorsteher Wilfried Humpert, Stadtwehrleiter Ingo Wolf und Vertreter der DLRG Ortsgruppe Remagen e.V. eingeweiht.

Die Notrufsäule soll künftig dazu beitragen, schnelle Hilfe im Notfall zu leisten. Ausgestattet ist sie mit einer Notruftaste, über die eine direkte Verbindung zur Rettungsleitstelle hergestellt werden kann. Die Standortdaten werden dabei automatisch übermittelt, um den Rettungskräften eine schnelle Lokalisierung zu ermöglichen.

„Gerade in Notfällen zählt jede Sekunde. Jedes Jahr werden wir zu zahlreichen Einsätzen unter dem Stichwort „Person im Rhein“ alarmiert. Wellen, Strömung und Schifffahrt werden häufig unterschätzt. Baden im Rhein ist lebensgefährlich, davon ist dringend abzuraten!“, warnt Wehrleiter Ingo Wolf.

„Die Gefahren am und im Wasser sind vielfältig, immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen. 355 Todesfälle durch Ertrinken gab es 2022 alleine in Deutschland, 87 Prozent davon in Flüssen und Binnengewässern. Das müssen wir leider auch in Rheinland-Pfalz, wo in 2022 insgesamt 10 Menschen im Wasser ums Leben kamen, so feststellen. Im benachbarten Nordrhein-Westfalen waren es 56. Die Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung sind ein wichtiger weiterer Beitrag für die Sicherheit an den Flüssen und Binnengewässern“, so Kevin Wassong, Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Remagen e.V..

„Nicht nur bei Ertrinkungsnotfällen kann die Säule lebensrettend sein. Notfälle ereignen sich auch beim Spazieren, Radfahren oder Joggen und möglicherweise ist kein Mobiltelefon zur Hand. Die Installation einer Notrufsäule am Rheinufer in Remagen, unweit der geschichtsträchtigen „Brücke von Remagen“ leistet einen weiteren Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung, den wir gerne unterstützen“ sind sich Bürgermeister Björn Ingendahl und Ortsvorsteher Wilfried Humpert einig.

Bereits seit 1969 sich die Björn-Steiger-Stiftung für den Schutz von Menschenleben und die Verbesserung der deutschen Notfallhilfe ein und finanziert unter anderem, wie nun auch in Remagen, zahlreiche Notrufsäulen.

Die DLRG Ortsgruppe Remagen e.V. ist mit über eigenen 400 Mitgliedern eine von rund 2000 Ortsgruppen in Deutschland und der wohl größte Anbieter von Anfängerschwimmkursen in Remagen und der Region. Die Bekämpfung des Ertrinkungstodes ist die Kernaufgabe, an der sich alle weiteren Aufgaben ausrichten. Weitere Informationen unter remagen.dlrg.de.

Pressemitteilung DLRG Remagen

Die Notrufsäule soll künftig dazu beitragen, schnelle Hilfe im Notfall zu leisten. Quelle: DLRG Remagen

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