Spendenübergabe an die Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach Meckenheim Swisttal
Hilfe für die, die am Ende ihres Lebens stehen
Meckenheim/Rheinbach. Vor Kurzem fand eine besondere Spendenübergabe des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum an die Ökumenische Hospizgruppe in Meckenheim statt. Heide Arbeiter, Ehefrau eines Mitglieds des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum, hatte anlässlich ihres runden Geburtstages unter ihren Gästen 500 Euro zugunsten der Ausbildung von ehrenamtlichen Sterbebegleitern gesammelt. Das Motto der Jubilarin lautete: „Die für mich bestimmten Geschenke sollen denen zu- gute kommen, die am Ende ihres Lebens stehen“ Wie hilfreich diese Spende ist, zeigte die Dankesrede des Vorstandsmitglieds Dieter Engels. Er erinnerte an die bisherige großzügigen Unterstützung durch den Lions Club Bonn-Rhenobacum. Sie kam besonders der Trauerbegleitung der Angehörigen zugute. Die Erläuterungen der Koordinatoren der Hospizarbeit, Claudia Willmers und Andrea Kleinfeld, und der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Christine von Gadow verwiesen auf die fünfzig ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der regionalen Hospizarbeit . Die 27 Sterbebegleitungen im vergangenen Jahr haben die Kräfte voll ausgelastet. Im Januar beginnt deshalb ein neuer Kurs für Sterbebegleiter und Beratende in den Familien. Die Kosten für die vorgesehenen 100 Unterrichtsstunden und die seminarbegleitenden drei bis sechs Stunden Betreuung in den Palliativstationen und zu Hause werden durch die Geburtstagsspende von Heide Arbeiter an das Hilfswerk des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum maßgeblich getragen.
Die Spenderin begründete ihr Engagement auch mit der eigenen Erfahrung in ihrer Grundausbildung in der Altenpflege für Ehrenamtliche. „Ich möchte die wichtige Hospizarbeit nachdrücklich unterstützen“, betonte sie. Der Vorsitzende des Activity-Ausschusses des Lions Clubs Bonn-Rhenobacum, Joachim Krüger, der Schatzmeister des Lions-Hilfswerkes, Manfred Weizbauer, und Pressesprecher Erhard Knauer sind sich einig: Diese Spende komme in besonderer Weise denen zugute, die gemäß dem Lions-Motto „We serve“ (Wir dienen) Unterstützung und Hilfe bekommen.
In der Ökumenischen Hospizgruppe Rheinbach Meckenheim Swisttal gilt kein Halteverbot; jeder Mensch kann bis zu seinem - oft nahen - Lebensende in der Obhut bleiben. Das versprechen (v.l.): Claudia Willmers, Koordinatorin der Hospizarbeit, Vorstandsmitglied Dieter Engels bei der Übernahme des Schecks durch den Schatzmeister des Lions Clubs Manfred Weizbauer und Spenderin Heide Arbeiter, Koordinatorin Andrea Kleinfeld, Lions-Activitybeauftragter Joachim Krüger, Lions-Pressesprecher Erhard Knauer und Hospiz-Mitarbeiterin Christine von Gadow.Foto: privat
