Allgemeine Berichte | 16.04.2019

Schließung des Campingplatzes stellt Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel vor ein Problem

Hilfe für etwa zehn Katzen gesucht!

Zehn kastrierte und ausgewilderte Katzen suchen eine neue Bleibe. Foto: privat

Region. Was wäre ein Campingplatz ohne Katzen, die dafür sorgen, dass das Ungeziefer nicht überhandnimmt? Die Schließung des Campingplatzes in Westum stellt nicht nur 69 Pächter vor ein Problem, sondern auch die Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e. V.

In den letzten zehn Jahren wurden etwa 30 Katzen durch die KSF in der Region rund um den Campingplatz Westum eingefangen, gechipt, entwurmt, kastriert und teilweise wieder an den betreuten Futterstellen ausgewildert. Leider konnte man nicht viele von ihnen zähmen, da die Katzen zu spät gemeldet wurden und schon verwildert waren. So hatten die Katzenschutzfreunde nur die Möglichkeit, die Tiere vor Ort durch einige Anwohner füttern zu lassen und eine Bleibe zur Verfügung zu stellen. Das Ehepaar Sandra und Wolfgang Baresel kümmern sich liebevoll um ca. 10 Katzen, die damals auf dem Campingplatz wieder ausgewildert wurden. Das Katzenfutter wurde von den Katzenschutzfreunden gesponsert oder stammt aus den Sammelboxen des Vereins.

Von tierlieben Anwohnern wird Futter in Futterspendenboxen z. B. bei Rewe in Sinzig bzw. Adenau, Edeka in Kempenich, Adenau, und Ahrweiler sowie beim Fressnapf in Ahrweiler gespendet. Die Ehrenamtler des Vereins bringen das Futter dann an betreute Wildfutterplätze, so auch in Westum. Eine sehr mühe volle Arbeit, aber auch hier denkt man an die Katzen.

Dringend gesucht wird eine neue Schlaf- und Futterstelle

Wohin mit den armen Katzen? Sie verlieren nicht nur ihr Zuhause, sondern auch die Bezugspersonen, die sie jahrelang gefüttert haben. Verwilderte Katzen kann man nicht gerade mal einfangen und irgendwo hinsetzen, sie würden da nicht bleiben. Sie gehen oftmals wieder zu ihrer alten Futterstelle zurück. Theoretisch müssten die Campingplatzkatzen in ihrer neuen Heimat mindestens 3-4 Wochen eingesperrt werden, damit sie verstehen, dass dieser Platz ihre neue Schlaf- und Futterstelle sein wird. Hilfe gesucht! Wer unterstützt in diesem Fall die Arbeit der Katzenschutzfreunde und gibt somit ca. 10 heimatlosen Katzen ein Zuhause?

Jeder mit Platz oder eine Idee melde sich unter info@katzenschutzfreunde.de oder der Hotline Tel. (0 26 46) 91 59 28 bzw. unter -www.katzenschutzfreunde.de.

Pressemitteilung der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e. V.

Zehn kastrierte und ausgewilderte Katzen suchen eine neue Bleibe. Foto: privat

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