Allgemeine Berichte | 16.01.2025

Katzenelend in der Region: Tierheim Andernach ruft zur Mithilfe auf

Hilfe für verwilderte Katzen

Bürgerinnen und Bürger sollen verwilderte Tiere melden. Foto: privat

Andernach. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Andernach, der Verbandsgemeinde Weißenthurm und der Verbandsgemeinde Pellenz werden aufgerufen, dem Tierheim Andernach verwilderte Hauskatzen zu melden.

Im Tierheim gab es in den vergangenen Jahren von Mai bis November eine Flut an Katzenkindern. Über Monate mussten immer wieder Katzen in Hundeboxen untergebracht werden, da das Katzenhaus bis in die letzte Ecke belegt war.

Bei den meisten Tieren handelte es sich um Kitten von verwilderten Hauskatzen. Fast täglich wurden solche dem Tierheim Andernach gemeldet, sie wurden daraufhin mit Lebendfallen gefangen. In den meisten Fällen waren die Muttertiere verwildert, sie wurden durch das Tierheim kastriert und entweder an ihre Fundstätte zurückgebracht oder aber an einen Auswilderungsplatz vermittelt.

Das Katzenelend in Andernach, der VG Weißenthurm und in der VG Pellenz ist höher, als mancher vielleicht denkt. Denn oft zeigen sich die menschenscheuen Katzen nur nachts oder in der Dämmerung, sodass sie von Menschen gar nicht wahrgenommen werden. An die 60 verwilderte Katzen hat das Tierheim Andernach im Jahr 2024 aus seinem Einzugsgebiet aufgenommen!

Nur durch eine Kastration ist es möglich, dieses Katzenleid zu minimieren, denn oft sind die Tiere abgemagert und/oder krank, da sie niemanden haben, der sich um sie kümmert.

Im Normalfall muss das Tierheim alle Kosten für die Kastrationen von verwilderten Katzen und Katern tragen. Da der Verein aber selbst auf Spenden angewiesen ist, sind diese Kosten leider kaum noch zu stemmen.

Nun gibt es aber in diesem Jahr Zuschüsse für das Tierheim, für alle durchgeführte Kastrationen im Januar, sowie im Februar 2025 durch den Landesverband Rheinland Pfalz. Dies gilt aber nur für verwilderte Katzen und Kater! Nicht für Besitzer- oder Fundtiere“

Um dieses tolle Angebot nutzen zu können, muss das Tierheim aber wissen, wo sich verwilderte Katzen in seinem Einzugsgebiet aufhalten. Deshalb der Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, sich im Tierheim Andernach zu melden, wenn sie eine extrem scheue Katze sehen. Oft sind die Tiere auch zu dünn. Meistens halten sie sich in Industriegebieten, abgelegen Straßen oder leerstehenden Plätzen auf. Inzwischen ist die Population aber schon so groß geworden, dass sie auch bereits in Wohngebieten gemeldet wurden.

Zu dem Einzugsgebiet des Tierschutzvereins gehören folgende Städte/Dörfer: Andernach mit seinen Stadtteilen Eich und Kell, Weißenthurm, Mülheim-Kärlich, Urmitz-Rhein, Urmitz-Bahnhof, Saffig, Kaltenengers, St. Sebastian, Plaidt, Kruft, Kretz und Nickenich.

Tel.: 02632/44343 oder per Mail an info@tierheim-andernach.de

Nur durch Kastrationen kann das Katzenelend langfristig reduziert werden.

Pressemitteilung

Tierheim Andernach

Bürgerinnen und Bürger sollen verwilderte Tiere melden. Foto: privat

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