Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz
Hilfe in der Ukraine
Langjährige Partnerschaft nach Lwiw und Tscherwonohrad
Region.Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz unterhalten schon seit langem sehr gute Beziehungen zu zwei Pfarreien in der Westukraine. Pfarrer Mykola aus Tscherwonohrad und Pfarrer Oleg aus Lwiw haben sich nun mit einer eindringlichen Bitte um Hilfe an die Ordensgemeinschaft gewandt. Sie versorgen derzeit zahlreiche Flüchtlinge aus der Ostukraine und haben einen Transfer zur polnischen Grenze für Frauen, Kinder und alte Menschen organisiert, die nach Polen oder in andere europäische Länder fliehen müssen. Da jeden Tag mehrere Tausend Menschen in der Grenzregion ankommen, sind die beiden Pfarreien dringend auf Unterstützung angewiesen. Darüber hinaus bestehen gute Beziehungen zu einem Krankenhaus in Tscherwonohrad, das ebenfalls dringenden Bedarf an medizinischen Gütern wie Verbandmaterial, Einmalspritzen, Babynahrung oder Hygieneartikel hat.
„Es ist uns wichtig, die Menschen in der Ukraine sehr konkret zu unterstützen. Deshalb haben wir als Ordensgemeinschaft gemeinsamen mit unseren trägerweiten Einrichtungen 10.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung gestellt“, erklärt Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender des Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz e.V.
Mit dem Geld werden medizinische Materialien und Güter des täglichen Bedarfs gekauft und von den Franziskanerbrüdern ins Grenzgebiet zwischen Polen und der Ukraine gebracht. Der erste Transport startet am 11. März. Ein Teil des Geldes erhalten die Pfarreien auch direkt, um sich vor Ort mit Kraftstoff und Lebensmittel eindecken zu können.
Wer diese Aktion unterstützen möchte, kann dazu folgendes Spendenkonto nutzen: Franziskanerbrüder v. Hl. Kreuz, Stichwort: UKRAINE, Konto: DE69 3706 0193 3013 3320 10.
„Es ist uns wichtig, dass das Geld durch unsere guten Kontakte vor Ort wirklich eins zu eins bei den Menschen ankommt, die unsere Hilfe zu dringend brauchen“, ergänzt Bruder Bonifatius. „Es berührt mich sehr, mit wie viel Mut und Engagement unsere Partner vor Ort agieren. Dies möchten wir nach allen Kräften unbedingt unterstützen.“
Pressemitteilung der
Franziskanerbrüder
vom Heiligen Kreuz
