Zehn Fahrten, Ein Ziel: Franziskanerbrüder setzen Engagement in der Ukraine fort
Hilfe über Grenzen hinweg
Bad Kreuznach. Wenn Mitgefühl und Handlung zusammentreffen, entstehen bemerkenswerte Taten. Dies ist bei den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz der Fall, die sich erneut auf den Weg in die Westukraine machen.
Bruder Bonifatius Faulhaber und Bruder Timotheus Telega, begleitet von einem Dolmetscher, sind für ihre zehnte Reise vom 24. bis 27. September nach Tscherwonohrad bestimmt. In einem Kleintransporter transportieren sie lebenswichtige Hilfsmittel und Technologie, um den Gemeindepfarrer Mykola zu unterstützen. Dieses Mal beinhaltet die Lieferung essenzielle Artikel wie Babynahrung und Verbandsmaterial, aber auch technische Geräte wie acht Stromaggregate - alles bestimmt für ein Krankenhaus in Charkiw. Doch ihre Hilfe endet nicht dort: Für Sicherheitskräfte in Odessa und Cherson packen sie auch Schlafsäcke und Sicherheitsschuhe ein.
Dank tief verwurzelter Kontakte in den Regionen Hausen und Bad Kreuznach können die Brüder wiederholt solch wertvolle Ressourcen organisieren und bereitstellen. Bruder Bonifatius Faulhaber, der Stellvertretende Generalsuperior, betont die Mission und Vision ihres Ordens: „In unserem franziskanischen Wertesystem steht das Anbieten von unkomplizierter Hilfe im Vordergrund, besonders wenn sie am meisten benötigt wird.“ Und tatsächlich erstreckt sich ihr beispielloses Engagement nicht nur auf Kindergärten und Schulen, sondern auch auf Krankenhäuser und Unterkünfte für Geflüchtete in der gesamten Ukraine. Während sie sich auf ihre zehnte Reise vorbereiten, hoffen sie auch weiterhin auf großzügige finanzielle Unterstützung, um ihre Hilfsmissionen fortzusetzen.
BA
Die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz halten schon seit einigen Jahren einen regen Austausch mit der Pfarrei in der Westukraine. Von links nach rechts: Bruder Bonifatius, Bruder Timotheus und Gemeindepfarrer Mykola aus Tscherwonohrad setzen sich für den Frieden ein. Quelle: Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz
