Allgemeine Berichte | 14.07.2020

Junggesellen Odendorf spendeten für einen guten Zweck

Hilfsbereitschaft und Herzversteigerung brachten ein tolles Ergebnis

Die Swistaler Tafel freute sich über die großzügige Spende (v.l.):. Daniel Linden, Kai Schiffer, Hubertus Schmitz, Hella Liebermann, Lars Aussem, Sebastian Fuhrmann, Eric Bittmann, Luca March, Marcel Müller.Fotos: EICH

Odendorf. Schon in der Vergangenheit hat der Junggesellenverein Odendorf bewiesen, dass er um keine Idee verlegen ist. So auch in der Coronazeit, in der alle Veranstaltungen der Vereine ausfielen.

Seit Mitte März hatten die Junggesellen Odendorf, mit ihren 29 Mitgliedern und zehn JGV Mädels, unter Führung ihres Vorsitzenden Sebastian Fuhrmann eine Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen. Hierzu gehörten Einkäufe, Fahrten zu Apotheken und Botengänge für Menschen, die sich selber nicht versorgen konnten. Durch diese Aktion erhielten die fleißigen Helfer Trinkgelder in Höhe von 120 Euro.

Herz versteigert

Eine weitere Idee erbrachte einen weiteren Erlös. In der Nacht zum 01.05.2020 wurde ein kleiner Dorfmaibaum (Birke) auf dem Zehnthofplatz aufgestellt um das Brauchtum zu erhalten. An diesem hing ein 130 cm großes Herz aus Edelstahl, mit dem Slogan „Zesamme stark blieve“ - bezogen auf die Corona-Pandemie. Traditionsgemäß wurde der Dorfmaibaum wie in jedem Jahr am 01.06. gefällt und das Herz zum 30.06.2020 an den Meistbietenden versteigert. Höchstbietende mit 150 Euro war Tina Kurth, die Wirtin der Stamm-Gaststätte der Junggesellen „Beim Büb“. Feierlich wurde das Herz am vergangenen Samstag mit dem Junggesellenverein an der Gaststätte enthüllt. Fleißige Helfer hatten zuvor das Herz in luftiger Höhe an der Außenwand befestigt. Die Wirtin bedankte sich in einer sehr emotionalen Rede bei „ihren“ Junggesellen, dass auch in der für sie sehr schweren Zeit in der die Gaststätte geschlossen war, der Verein ihr immer zur Seite gestanden hätten.

„Es war für mich als Vollblut-Gastronomin, die mit ihrem ganzen Herzen hinter der Theke steht, nicht einfach. Umso mehr freue ich mich, euch alle hier heute Abend begrüßen zu können“, sagte Tina Kurth bei der Enthüllung des Maiherzens.

Spende auf 1000 Euro aufgestockt

Trinkgelder der Nachbarschaftshilfe und der Erlös der Versteigerung hat der Verein um 730 Euro aufgestockt um auf eine Spendensumme von 1.000 Euro zu kommen. „Bei der Suche nach einer geeigneten Institution haben wir es uns nicht leicht gemacht. Wichtig für uns war, dass es eine Institution innerhalb der Gemeinde Swisttal ist, die es u.a. aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie alles andere als einfach hat. Zudem sollte die Spende an eine Institution gehen, bei der es auch wirklich da ankommt, wo es gebraucht wird. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr für die Tafel Swisttal e.V. entschieden“, erklärte der Vorsitzende, Sebastian Fuhrmann.

So konnte ein symbolischer Spendenscheck an die Vertreter der Swisttaler Tafel Hella Liebermann und Herrn Hubertus Schmitz übergeben werden, die sich über das Engagement des Junggesellenvereins sehr freuten.

Bereits im vergangenen Jahr spendete der Junggesellenverein 500 Euro an die Ganztagsschule Odendorf.

„Auch wir sind von der Corona-Pandemie betroffen, da wir in diesem Jahr keinerlei Einnahmen erzielen, aber die Kosten weiter laufen. Sowohl die Mailehenversteigerung Ende März und unser Festwochenende im Oktober mussten abgesagt werden. Hier fallen auch Spendengelder, die wir von Unternehmen für Werbung erhalten haben weg. Da wir in den letzten Jahren aber immer gut mit unseren finanziellen Mitteln gehaushaltet haben, müssen wir uns hier zum Glück keine Gedanken machen“, so Sebastian Fuhrmann.

Für das nächste Jahr erhofft sich der Verein eine Entspannung der Corona Lage. Hier laufen schon die Planungen für 2021.

EICH

Das Herz wurde an der Gaststätte „Büb“ feierlich enthüllt.

Das Herz wurde an der Gaststätte „Büb“ feierlich enthüllt.

Die Swistaler Tafel freute sich über die großzügige Spende (v.l.):. Daniel Linden, Kai Schiffer, Hubertus Schmitz, Hella Liebermann, Lars Aussem, Sebastian Fuhrmann, Eric Bittmann, Luca March, Marcel Müller.Fotos: EICH

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