Ein Highlight in der Region: Der Rheinbacher Weihnachtsmarkt
Himmlischer Markt lockte wieder zahllose Besucher an
Rheinbach. Der Rheinbacher Weihnachtsmarkt, einer der schönsten Weihnachtsmärkte in der Region, hat seine Pforten geschlossen. Die Organisatoren, können sich nun zurücklehnen. Veranstalter, Aussteller und Besucher konnten drei wunderschöne Tage genießen. Bereits am Dienstag voriger Woche begannen die ersten Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt, erste Buden wurden aufgestellt und an der Pützstraße steckten die Georgspfadfinder ihr Arial für den Weihnachtsbaumverkauf ab. Bis kurz vor der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Freitagmittag werkelten die Aussteller an ihren Ständen. Oliver Wolf und Erich Marschall schritten zum x-ten Mal die „Front“ ab. Schließlich präsentierten der Gewerbeverein und die Stadt Rheinbach einen sehenswerten, wunderschönen Weihnachtsmarkt. Erstmals war in diesem Jahr auch die gesamte Pützstraße mit einbezogen. Die Bäume wurden farbig angestrahlt und verwandelten die Pützstraße in eine „Märchenallee“.
Buntes Lichtermeer lud zum Verweilen ein
Auch die Restaurationen hatten ihren Teil dazu beigetragen. So etwa „Klein Rheinbach“ und die Bar „Endlos“, die mit zusätzlichen Illuminationen, Strohballen und kleinen Feuerstellen zum Verweilen einluden. Auch der Prümer Wall und an der alten Stadtmauer hatten sich in ein freundliches Lichtermeer verwandelt. 70 weihnachtlich dekorierte Buden boten an den drei Tagen alles, was das Herz begehrt, vom Schmuck über Deko bis hin zur knusprigen Bratwurst und einem heißen Glühwein.
Allerdings war angesichts der milden Tagestemperaturen anfangs ein kühles Bier eher gefragt, als der Glühwein.
Unter den Ausstellern und Vereinen waren viele, die zum wiederholten Male auf dem Rheinbacher Weihnachtsmarkt vertreten waren.
Stellvertretend seien hier der Lions-Club, die Glaskünstlerin Stefanie Stanke, die Freunde der Partnerschaftsvereinigung Deinze und die Georgspfadfinder genannt. Auch Schüler der beiden Gymnasien besserten ihre Abi-Kassen auf. Neben dem Stand der Freiwilligen Feuerwehr, ganz aktuell: der Stand des Flüchtlingshelferkreises.
Bürgermeister Stefan Raetz und Oliver Wolf, Vorsitzender des Rheinbacher Gewerbevereins, richteten zur Eröffnung ihren Dank an alle Helferinnen und Helfern, Aussteller und Sponsoren. „Was braucht man für einen Weihnachtsmarkt?“, fragte Oliver Wolf. „Geld, Aussteller und helfende Hände“, war seine Antwort. Stellvertretend für alle Helfer dankte Wolf Angie und Erich Marschall für ihr Engagement und hofft, dass die Beiden den Weihnachtsmarkt 2017 wieder mitgestalten.
Schülerchor der Gesamtschule Rheinbach eröffnete den kulturellen Teil
Den Dankesworten schloss sich auch der Bürgermeister im Beisein des Nikolauses gern an und gab dann die Bühne frei für den Schülerchor der Gesamtschule Rheinbach, der traditionell den kulturellen Teil des Weihnachtsmarktes eröffnete. Das Kulturprogramm mit vielen Leckerbissen, zusammengestellt und in Regie von Erich Marschall, gehört zu den Markenzeichen des Rheinbacher Weihnachtsmarktes und zieht jährlich hunderte Besucher an.
Einkäufe für den Gabentisch am verkaufsoffenen Sonntag
Noch einmal richtig voll wurde es am Sonntag. Es war der letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr.
Wunderschöne, von Kindergärten, Schulen und Altenheimen geschmückte Weihnachtsbäume säumten den Weg entlang der „Einkaufsmeile“ und in der Innenstadt. Die Geschäfte, ebenfalls weihnachtlich dekoriert, lockten mit zahlreichen Angeboten und manches wird wohl auf dem Gabentisch wiedergefunden werden.
STS
Foto: Picasa
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