Allgemeine Berichte | 26.03.2019

Eifelverein Ortsgruppe Linz e.V. on Tour

Hinter die Kulissen geblickt

Die Eifelverein Ortsgruppe Linz besuchte den Airport Köln-Bonn

Die Gruppe vor dem Kölner Dom. Foto: Irmhild Füllenbach

Linz. Der Flughafen Köln-Bonn „Konrad Adenauer“ ist ein internationaler Verkehrsflughafen und liegt am südöstlichen Stadtrand in Köln-Grengel und zu einem kleinen Teil auf Troisdorfer Gebiet. Er ist zwölf Kilometer vom Kölner und 16 Kilometer vom Bonner Stadtzentrum entfernt. Bei herrlichem Sonnenschein starteten 20 Mitglieder des Eifelvereins der OG Linz zur Besichtigungstour am Airport Köln-Bonn mit Sonderführung Gepäckhalle und einem exklusiven Einblick in die Gepäckförder- und Sortieranlage. Am Flughafen angekommen gab es eine kurze Nachfrage von der Organisatorin, ob auch niemand Messer, Nagelfeile etc. bei sich habe, was allseits verneint wurde. Die Frage, ob jeder Teilnehmer auch seinen Personalausweis dabei hat, wurde von allen bejaht. Pünktlich wurde die Gruppe von ihrer Besucherführerin begrüßt und mit Namensschildern ausgestattet. Dann ging es zum Check-in mit den üblichen Kontrollen. Auch bei Besucherführungen gelten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Zuerst wurden die Ausweise kontrolliert und dann ging es für einige Teilnehmer durch die Personenkontrolle (Scanner), andere mussten durch die Sprengstoffkontrolle. Aber es ging alles gut und keiner war auffällig, die Beamten meinten „Ihr seid sauber“. So wurden die Linzer auch mit Warnwesten ausgestattet.

Jetzt ging es los

Mit dem Flughafen-Bus ging es auf das Vorfeld, wo es einige Start- und Landeanflüge auf der großen Landebahn und Querbahn über die Wahner Heide (Seitenwindbahn) zu beobachten gab. Interessant war auch, was alles rund um einen Flieger passiert. Ein Tankwagen pumpt Kerosin in die Tragflächentanks, die Bordverpflegung wird angeliefert. Die Gruppe erfuhr, wie die Koffer herangefahren und verstaut werden. Steht das Flugzeug nicht direkt am Terminalfinger, werden die Passagiere mit dem Bus auf das Vorfeld gebracht und nutzen die Treppen. Ein Flugzeug hat keinen Rückwärtsgang und wird aus diesem Grund mit einem Pusher so in Position gebracht, dass es es aus eigener Kraft in die Startposition schafft. Später gab es einen exklusiven Einblick in die Gepäckförder- und Sortieranlage. In der Leitzentrale wurde erklärt, wie die Logistik funktioniert und jedes einzelne Gepäckstück, in der Hochsaison bis zu 6000 Gepäckstücke pro Stunde, im richtigen Flugzeug landet. Alle Gepäckstücke erhalten beim Einchecken einen Barcode, der wird bei den Kontrollpunkten so eingescannt, dass diese über Förderbänder und den 360-Grad-Scanner an der richtigen “Schütte“ landen, auf den Gepäckwagen verstaut und dann zum entsprechenden Flugzeug gefahren werden. Ganz neu helfen beidseitig bewegliche Druckluftansauger, die Gepäckstücke auf den Wagen zu laden; denn es ist ansonsten „Muskelkraft“ gefragt. Einfach faszinierend wie so etwas funktioniert und wie viel Arbeit dahintersteckt, damit alles ordnungsgemäß im Flugzeug und nach der Ankunft auf dem richtigen Gepäckband landet. Nach der Besichtigung der Gepäckförder- und Sortieranlage fuhr die Gruppe noch einmal über das Flughafengelände. Das Konzept des Flughafens besteht darin, dass zur einen Hälfte der Flugverkehr (hauptsächlich in Europa) und zur anderen Hälfte Frachtverkehr erfolgt. Der Frachtverkehr wird meistens wegen der Lärmbelästigung nur nachts abgewickelt. Außerdem hat die Bundesregierung ihre Weiße Flotte und zwei große Jumbojets hier stationiert. Auch die Feuerwehr hat hier eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und ist rund um die Uhr im ständigen Einsatz. In lockerer Art wurde den Wanderfreunden der Betrieb des Flughafens nahegebracht, ein großes Dankeschön ging an die kompetente Besucherführung.

Harmonischer Ausklang

Mit der S-Bahn ging es dann nach Köln, wo die Teilnehmer am Domplatz bei Kuchenspezialitäten und einer guten Tasse Kaffee den Tag ausklingen ließen. Beeindruckt und mit vielen neuen Informationen und interessanten Einblicken fuhr die Gruppe wieder nach Linz zurück.

Die Gruppe vor dem Kölner Dom. Foto: Irmhild Füllenbach

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