Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V.
Historischer Brunnen vom Bewuchs befreit
Einst Wasserquelle für rituelles Bad der Niederzissener Juden
Niederzissen. Zur Pflege der Außenanlagen an der ehemaligen Synagoge Niederzissen, die der örtliche Kultur- und Heimatverein vor Jahren übernommen hat, gehört auch das Säubern des Mauerwerks im Schacht des Brunnens sowie die Entfernung vom Bewuchs und Wurzelwerk zur Sicherung des Bruchsteinmauerwerks. Der mit Beginn der Schmiedenutzung ab 1939 zugeschüttete historische Brunnen war bei den Renovierungsarbeiten vor 9 Jahren von Mitgliedern des Kultur- und Heimatvereins wiederentdeckt und ausgegraben worden. Einst diente der Brunnen der Wasserversorgung und ab 1841, nach dem Bau der Synagoge, als Wasserquelle für die im damaligen Anbau eingerichtete Mikwe, dem rituellen Bad der jüdischen Gemeinde Niederzissens.
Vereinsvorsitzender Richard Keuler freute sich und dankte Peppo Fiorelli für die tatkräftige Hilfe beim Säubern des Brunnenschachtes, als auch für die Ausbesserung des Brunnenrandes. Nun ist der Brunnen wieder in einem guten Zustand und lässt den Blick frei bis zum Wasserspiegel.
