Allgemeine Berichte | 11.09.2019

Karnevalsgesellschaft Freundschaftsbund Dünstekoven

Historisches Ortsschild erhält einen Ehrenplatz im Dorfsaal

Von 1932 bis 1969 prangte es am Ortseingang von Dünstekoven und wurde nach der Kommunalreform ausgetauscht - Dauerleihgabe der Gemeinde

Das alte Ortsschild von Dünstekoven kam nach Hause in den Dorfsaal, wo es künftig einen Ehrenplatz an einer Wand finden wird. Bei der Übergabe freuten sich (von links) KG-Präsident Thomas Nöthen, Wiederentdecker Willi Bregula, Ortsvorsteher Ralf von der Stein, Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und KG-Vorstand Udo Schwennecke. Foto: JOST

Dünstekoven. „Unser altes Ortsschild kommt nach Hause“, rief Thomas Nöthen, der Vorsitzende der KG Blau-Weiß Dünstekoven, erfreut aus. Von 1932 bis 1969 prangte das historische Ortsschild am Ortseingang von Dünstekoven, bis es nach der Kommunalreform 1969 abmontiert wurde und ein wenig in Vergessenheit geriet. 50 Jahre später kehrte das gelb-schwarze Metallschild wieder zurück nach Dünstekoven, wo es künftig im Dorfsaal einen Ehrenplatz an der Wand erhalten soll. Nöthen nahm das geschichtsträchtige Objekt aus den Händen von Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und von Willi Bregula aus Ludendorf entgegen, die es als Dauerleihgabe an die Karnevalsgesellschaft überreichten. Bregula hatte das Schild nämlich vor einigen Jahren auf einem Dachboden wieder ausgegraben, zusammen mit sechs weiteren Ortsschildern aus der Zeit vor 1970. Der Sohn seiner Lebensgefährtin hatte das ehemalige Wohnhaus von Schuhmachermeister Wilhelm Schumacher in Heimerzheim gekauft, der 2014 im Alter von fast 82 Jahren verstorben war. Schumacher, Ehrenpräsident des Tambourcorps „Frei weg“ und Ehrenmitglied des Männergesangsvereins, hatte in den 1960er Jahren bei der Straßenmeisterei des Landschaftsverbandes Rheinland gearbeitet. Als dann nach der Kommunalreform 1969 alle Ortsschilder ausgetauscht werden mussten, weil die Ortschaften nicht mehr zum damals aufgelösten Landkreis Bonn gehörten, sondern zum neu gegründeten Rhein-Sieg-Kreis, hatte er wohl einige der alten Schilder mit nach Hause nehmen dürfen. Sie dienten als zusätzlicher Regenschutz auf dem Dachboden seines historischen Fachwerkhauses in der Brückenstraße. Im Mai hatte Bregula die sieben Schilder an das Archiv der Gemeinde Swisttal übergeben, wo sie für die Nachwelt erhalten werden sollen. Beim Bürgerfest in Ludendorf anlässlich des 50. Geburtstags der Gemeinde Swisttal waren sie darauf hin im alten Pfarrhaus von Ludendorf ausgestellt worden, wo KG-Vorstandsmitglied Udo Schwennecke auf sie aufmerksam wurde: „Die gehören zurück nach Ludendorf.“ Den Vorstand muss er nicht lange überzeugen, die waren sofort Feuer und Flamme und fragten bei der Gemeinde nach, ob denn eine Rückführung denkbar sei. Mit Bregulas Einverständnis war dies kein Problem, denn an seinem zukünftigen Standort im Dorfsaal bleibt das Ortsschild dauerhaft in Erinnerung und erfüllt auch noch einen dekorativen Zweck. Dort kann man es beispielsweise beim Stammtisch der KG bewundern, der jeden ersten Freitag im Monat ab 19 Uhr für alle Dünstekovener offen ist.

JOST

Das alte Ortsschild von Dünstekoven kam nach Hause in den Dorfsaal, wo es künftig einen Ehrenplatz an einer Wand finden wird. Bei der Übergabe freuten sich (von links) KG-Präsident Thomas Nöthen, Wiederentdecker Willi Bregula, Ortsvorsteher Ralf von der Stein, Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und KG-Vorstand Udo Schwennecke. Foto: JOST

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