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Koblenzer Hauptkommissar Stefan Rhein schreibt Kochbuch und spendet Erlös für wohltätige Zwecke

Hobby-Koch mit Herz

04.09.2015 - 14:49

Koblenz-Metternich. Polizist und Fitnesstrainer Stefan Rhein aus Metternich hat sein eigenes Kochbuch herausgebracht und sammelt damit Spenden ein. Seit 25 Jahren ist er Polizist (Hauptkommissar) und seit 30 Jahren Fitnesstrainer in einem Fitnessstudio, hat jede Menge Ernährungstipps auf Lager.

Er interessiert sich selbst sehr für das Thema gesunde Ernährung und bildet sich dahin gehend auch ständig weiter. Sein Motto: „Es geht auch anders“.

Anfang 2014 kam ihm die Idee in den Sinn, seine gesammelten Erfahrungen an andere weiter zu geben. Ein halbes Jahr lang setzte er sich zu Hause an den Tisch und trug sein Wissen in Form von zahlreichen Kochrezepten zusammen. Daraus entstanden ist ganz schnell sein eigenes Kochbuch mit heute rund 400 Rezepten aus den verschiedensten Bereichen. Da er selbst kein Koch ist, war für ihn schnell klar, diese Rezepte müssen einfach sein, sodass auch ein Laie sie nachkochen kann, und sie bestehen aus einfachen Zutaten, die in fast jedem Lebensmittelgeschäft erhältlich sind. In kürzester Zeit vorbereitet sind seine Rezepte noch gesund obendrauf. „Sie sind eiweißreich, enthalten weniger Zucker und auch der Fruchtanteil ist höher“, erklärt Stefan Rhein in einem exklusiven Interview dem Blick-aktuell Reporter Udo Stanzlawski, als dieser ihn in seinem idyllischen zu Hause besuchte.

Die Rezepte in seinem Kochbuch kommen aus allen Bereichen - vom Ananas-Curry-Hähnchen, Backkartoffel, Energiekuchen, Erbsen-Schinken-Quiche, Geflügelpfanne mit Zucchini, Spinatpfannkuchen bis zur roten Linsen-Soße ist alles dabei.


Bananenbrot als Kultrezept“


Als „Kultrezept“ könnte man das Bananenbrot nennen, was ihm auch selbst gut gefällt. Der 46-Jährige stellt seine eigene Küche immer wieder auf den Kopf und tüftelt ständig an neuen Rezepten. Als Trainer, Ernährungsberater und Kursleiter im Fitnessstudio ist sein großes Anliegen, das die bewusst lebenden Menschen durch gesunde Ernährung gesünder, fitter und leistungsfähiger werden.

Er selbst legt sehr viel Wert auf die eigene Figur, ist durchtrainiert und seine Figur spricht für sich selbst, wie Reporter Stanzlawski feststellen konnte.

Stefan Rhein ist gerne in der Natur unterwegs und neben Sport schreinert er auch gerne - Holz ist eine Leidenschaft. Doch auch ein Musical-Besuch steht schon mal gerne auf seinem Freizeitplan und nicht zuletzt ist ihm seine Familie sehr wichtig.

Ein besonderes Herz zeigt er mit dem Verkauf seines Kochbuches. Dieses bekommt man vorerst nur als sogenanntes E-Book über seine Homepage oder per E-Mail. Das Besondere daran, er möchte dafür gerne eine Spende von mindestens 5 Euro, gerne natürlich auch mehr, denn der gesamte Erlös des Buches ist für wohltätige Zwecke bestimmt. Er unterstützt zurzeit die Institutionen „Mercy Ships“ und den Kinderschutzbund, hat schon etwa 250 E-Books verkauft und dabei 1.600 Euro spenden können. Und auch hier kommt wieder eine Besonderheit ins Spiel. Er möchte nicht einfach Geld spenden, sondern verwandelt das Geld in Sachspenden, die am dringendsten benötigt werden, und spendet diese dann gleich an die entsprechenden Institutionen. Hier bei machte er im Vorfeld eine überraschende Feststellung, denn viele der Institutionen, die er in der Region angefragt hatte, zeigten kein Interesse, denn sie wollten lieber Geldspenden entgegen nehmen. Daher ist er noch auf der Suche nach Einrichtungen, die wichtige Dinge benötigen, die er dann gerne organisieren möchte. Viel Wert legt Stefan Rhein hiebei auf den regionalen Bezug, da er als Koblenzer gerne seine Spenden auch im Raum Koblenz unterbringen möchte.

Beworben hatte er sich vor Kurzem beim SAT 1 Fernseh-Sender zur Sendung „Das große Backen“.

Seine Bewerbung war erfolgreich und was daraus geworden ist, ist am 20.09.2015 um 17.55 Uhr auf SAT 1 zu sehen. Wir sind gespannt.

Durch die Teilnahmen bei dieser Sendung erhofft sich Hobby-Koch Rhein vor allem, sein Kochbuch publik zu machen, um mit dem Erlös wieder helfen zu können. Ein Mann mit einer guten Idee und einem herzlichen Lächeln. Einer, der sich über sein gelungenes Kochbuch freut, um damit andere zu unterstützen. Denn auch bei dem engagierten Hauptkommissar lief in der Vergangenheit nicht immer alles rund. „Ich versuche, immer gut gelaunt durch das Leben zu ziehen“, sagte er selbst und mit seinem Kochbuch will er seine gute Laune weiter geben und durch die Spenden Gutes für Menschen erreichen, denen es vielleicht nicht so gut geht.

Stefan Rhein - ein interessanter Mann mit einer tollen Idee, bei deren Umsetzung man ihm nur viel Glück wünschen kann.

Weitere Infos unter:

www.stefanrhein.com

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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