Prinzengarde Ochtendung feierte jeckes Jubiläum mit „Kölsche Tön“
Hochkaräter aus dem Karneval der Domstadt begeisterten
Corps kann auf sechsmal elf Jahre Geschichte zurückblicken – Begeistertes Publikum in der Kulturhalle
Ochtendung. Mit einer Karnevalsparty der Superlative wusste das Prinzengarde-Corps Ochtendung von 1953 e.V. um seinen Vorsitzenden Wolfgang Schmitz zu begeistern. Dies anlässlich seines sechsmal 11-jährigen Gründungsjubiläums, in der mit erwartungsfreudigen Besuchern proppenvoll besetzten Ochtendunger Kulturhalle. Die wurde an selbigem Abend, aufgrund der angesagten Hochkaräter aus der beliebten Kölner Karnevalsszene, zu einem kunterbunten Odeon mit exzellenten Bühnenaktiven und ausgelassen feiernden Jecken. Dabei boten die gastgebenden Jubilare der Prinzengarde ein „Kölsche-Owend-Programm“ mit der resümierenden Bewertung „absolut hervorragend“.
Im Anschluss an die Begrüßungsworte von Wolfgang Schmitz war es dann „Blötschkopp“ Marc Metzger, der als Moderator das Publikum mit „Kölsche Tön“ aus freilaufender Schnauze auf gewünschte närrische Betriebstemperatur brachte und im Verlauf des höchst amüsanten Abends nicht nur die einzelnen Programmpunkte ansagte, sondern die jeweiligen Künstler auch auf die Bühne komplimentierte. Dabei handelte es sich durchweg um absolute Highlights, wie die Saaljecken mit Freude registrieren konnten. Permanent mit frisch gezapftem Gaffel-Kölsch ausgerüstet, verfolgten und erlebten sie mit Begeisterung jede Party-Präsentation.
Den flotten und exzellenten Start legte die Bonner Power-Formation „Druckluft“ als musikalischer „Road-Runner“ hin, die das Publikum bereits mit ihren ersten Beiträgen von den Stühlen riss und auf Hochstimmung brachte. Eine traumhafte Musikshow. In deren markante Fußstapfen traten in der Folge die charmanten Tänzer des Tanz-Corps Blau-Weiß Windhagen, die mit sage und schreibe 28 Aktiven tolle Tanzbeiträge mit herrlichem Schwung und akrobatischen Höchstleistungen, in Form von atemberaubenden Hebefiguren, auf das Narrenparkett zauberten. Mit rhythmischem Klatschen belohnte die Saaljecken diese furiose Dancing-Show. Als nächstes abendliches Highlight präsentierten sich die „Domstürmer“, die mit ihren Musikbeiträgen noch ein weiteres Schippchen auf die Superstimmung im Saal drauflegten und damit auch den Weg und im Anschluss die Bühne für die Kultgruppe „De Räuber“ freimachen konnten. Letztgenannte brachten die närrischen Bretter sowie die Kulturhalle mit ihren bekannten Songs dann noch einmal mit entsprechenden Zugaben gehörig zum Beben, bevor zu später Stunde die letzten Kölsch-Gläser ihre finale Leerung erfuhren.
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Ein furioses Dance-Potpourri mit tollen Hebefiguren zeigte das Tanz-Corps Blau-Weiß Windhagen.
Ingrid Ringel aus Bassenheim hatte bei Blick aktuell zwei Eintrittskarten für das Spektakel gewonnen.
Prinzengarde-Vorsitzender Wolfgang Schmitz hieß die große Schar der Ochtendunger Jecken willkommen.
„Blötschkopp“ Marc Metzger erfreute als versierter Jubiläums-Moderator mit amüsanten „Kölsche Tön“.
