Pro-Mendig e.V.
Hoffnungsbriefe fürs Mendiger Altenheim Marienstift
Mendig. Mit der Absage aller Veranstaltungen und den Besucherbeschränkungen geht auch gerade bei Senioren eine zunehmende Vereinsamung einher. Der Mangel an gemeinsamen Mahlzeiten, Bewegung und Besuchen von Verwandten führt zur verschärften Isolation.
Während der Corona-Krise möchte Pro-Mendig e.V. diesem Zustand über Hoffnungsbriefe an die Altenheimbewohner Abhilfe schaffen.
Die Aktion „Hoffnungsbriefe“- angelehnt an das gleichnamige Projekt in Hamburg - manifestiert sich in handgeschriebenen Briefen, Gebeten, Geschichten, Gedichten oder gemalten Bildern, mit denen die Verfasser Hoffnung und Zuversicht in die Herzen der Senioren bringen möchten.
Die Briefe werden vom Verein gesammelt und an das Alten- und Pflegeheim Marienstift übergeben, wo sie vom Personal an die etwa 75 Bewohner verteilt werden.
Viele Briefe sind von Kindern gemalt oder geschrieben und sorgen so für eine lebendige Brücke zwischen den Generationen. Ganz nebenbei ergibt sich eine sinnvolle Beschäftigung für jene, denen Hause die Decke auf den Kopf fällt.
Manche schreiben auch mehrere Briefe und sorgen so für eine breite Variation.
Nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Gruppen und Vereine sind aufgerufen, die Aktion zu unterstützen und damit ein Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit zu setzen.
Als erste hat die Niedermendiger Mädchenwohngruppe des Jugendhilfezentrums Bernardshof (betreutes Wohnen für junge Mädchen von 12-19 Jahren) ein mehrblättriges Kleeblatt der Hoffnung kreiert und sich damit ein Sonderlob verdient.
Für zukünftige Verteilaktionen – ein monatlicher Rhythmus bietet sich an – werden weitere Briefe entgegengenommen, solange die Kontaktbeschränkungen diesen Einsatz notwendig und wertvoll erscheinen lassen.
Wer sich mit einem Hoffnungsbrief beteiligen möchte, sende diesen an Pro-Mendig e.V. – Aktion Hoffnungsbriefe -, Ernteweg 35, 56743 Mendig oder per mail an info@pro-mendig.de, gerne auch mit Absenderangabe, die es dem Empfänger ermöglicht, Dank zu sagen.
