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Jubiläumsfeier der Schützenbruderschaft St. Hubertus aus Oberdrees

Hohe Auszeichnung für Bezirksbundesmeister Hans Peter Metternich

06.06.2018 - 14:06

Oberdrees. Feierlich wurde am Samstag das einhundertsechzigste Schützenfest der Schützenbruderschaft St. Hubertus aus Oberdrees mit einer Festmesse in der Pfarrkirche St. Aegidius begonnen, die vom Präses der Bruderschaft Pfarrer Bernhard Dobelke zelebriert wurde.

Nach der anschließenden traditionellen Kranzniederlegung am Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, marschierten die Schützen zur Ludwig Fetthalle. Hier sorgte auf dem anschließenden Schützenball die Trio Non Stop Dancing Band für gute Stimmung.

Viele befreundete Schützenbruderschaften mit ihren Majestäten aus dem Bezirks Voreifel und auch aus dem Euskirchener Kreis waren gekommen, um mit den Oberdreeser Schützen zu feiern.


Ehrung von Hans Peter Metternich


Der Höhepunkt des Abends war eine besondere Ehrung und hohe Auszeichnung an den verdienten Ehren Bezirksbundesmeister Hans Peter Metternich aus Oberdrees. Hierzu waren der Diözesan Bundesmeister für die Diözese Köln, Wolfgang Kuck und dessen Stellvertreter Klaus Zinke angereist. Sie zeichneten Hans Peter Metternich mit dem Schulterband zum Sebastianus Ehrenkreuz aus.

Beantragt hatte diese Auszeichnung der Brudermeister der Oberdreeser Schützenbruderschaft Manfred von Goscinski. Die Vergabe geschieht erst nach eingehender Prüfung durch den Bundesschützenmeister Emil Voigt, der im Bund der historischen Schützenbruderschaften die Freigabe gibt. Und das war im Fall von H.P. Metterich gegeben.


Laudatio


In seiner Laudatio lies der Bundesmeister Kuck das Wirken für die Bruderschaft von Metternich, Revue passieren.

Von 1996 bis 2009 war H.P. Metternich Brudermeister der Oberdreeser Schützenbruderschaft und von 2001 bis 2018 Bezirksbrudermeister. Im letzten Monat wurde er auf dem Schützenfest in Rheinbach zum Ehren-Bezirksbrudermeister ernannt. „In seiner Schaffenszeit fielen viele Ereignisse, vor allen in der Jugendarbeit. Hier zu nennen sind 1999 das Diözesan Jugend-Schützenfest, die Diözesan Jugendwallfahrt 2003 und 2004 der Bundesjugendschützentag. Auch das 150-jährige Bestehen seiner Bruderschaft in Oberdrees war hier ein Höhepunkt,“ ergänzte der Bundesmeister Kuck seine Ausführungen.

Er wäre immer für die Belange und Sorgen seiner Schützenbrüder und Schwestern da gewesen, fügte der Bundesmeister hinzu, der Hans Peter Metternich das Schulterband umlegte und die Urkunde überreichte.

Bis zum frühen Morgen wurde anschließend das Tanzbein geschwungen.


Großer Festumzug


Bei strahlendem Wetter erlebte am Sonntag die Oberdreeser Bevölkerung einen beeindruckenden Festzug.

Pünktlich um vierzehn Uhr setzte sich der Festzug mit den Musikkapellen aus Rheinbach, Kuchenheim und Niederdrees in Bewegung. Auf dem Bock saß, zur Freude Aller, Willi Hohn, der nach langer Krankheit wieder mit seiner Kutsche den Zug begleitete und die Majestäten der Oberdreeser Schützenbruderschaft Nobert Tuschen und seine Königin Irene Tuschen, sowie den Jungschützenkönig Andre Zavelberg mit seiner Prinzessin Justine Kerzmann chauffierte.

Auf den hinteren Bänken hatten die Schüler Prinzessin Paula Daufenbach und die Bambini Prinzessin Luise Daufenbach Platz genommen.

Mit dabei waren die Bruderschaften des Bezirks Voreifel mit ihren Königen und Majestäten und die Ortsvereine aus Oberdrees. Die weiteste Anreise hatte die Schützenbruderschaft aus Duisburg-Duissern, wozu die Bruderschaft aus Oberdrees eine freundschaftliche Beziehung pflegt.

Auch das Diözesan Königspaar Petra und Reiner Arenz aus Meckenheim waren gekommen, um am Umzug durch die mit Fähnchen geschmückten Oberdreeser Straßen teilzunehmen.

Nach dem Zug begrüßte Brudermeister Manfred von Gocinski die Vereine und bat die Ehrengäste in die Schützenhalle, wo sie vom Schützenkönigspaar Norbert und Irene Tuschen bewirtet wurden.

Am reichhaltigen Kuchen Büfett wurde den zahlreichen Gästen etwas für jeden Geschmack geboten.

Die Schützen konnten sich am Nachmittag auf den Schießständen im Schießspot messen. Auch die Jüngsten konnten sich mit dem Laser Gewehr am Wettkampf beteiligen.

Am späten Abend endete das diesjährige Schützenfest wobei der amtierende Schützenkönig bis nächsten Monat im Amt bleibt.

Entgegen dem bis letztes Jahr praktizierten Modus, werden die neuen Majestäten der Bruderschaft in Oberdrees erst im nächsten Monat ausgeschossen. Anlässlich des diesjährigen Sommerfestes der St. Hubertus Schützenbruderschaft am 8. Juli wird auch das Majestätenchießen stattfinden.

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Kommentare
juergen mueller:
Frau Esken u.Erfahrung? Die SPD u.gute Umweltentwicklungen u.sozial verträglicher Klimaschutz schon "immer" eine Herzensangelegenheit? Seit wann das denn?Schon mal besser gelogen. Es ist nicht zu fassen,mit welcher Abgebrühtheit man sich hier noch als glaubhaft verkaufen u.aus dem roten Scherbenhaufen noch ein einigermaßen ansehnliches Puzzel machen will.Anstatt sich die Glaubensfrage selbst zu stellen,wird weiter lustig polarisiert u.an für die mit sozialen Unwahrheiten zu fütternde Bevölkerung gearbeitet.Sozial u.christlich sollte die SPD aus ihrem Wortschatz einfach streichen.
Uwe Klasen:
Schon zweimal startete der Sozialismus in Deutschland " ... in die neue Zeit" und endete Tragisch!
juergen mueller:
Bei all dieser Lobhudelei wird wohl vergessen,dass durch SchuWi Koblenz in eine Schuldenfalle geraten ist,von der sie sich bis dato u.bis in die Zukunft nicht erholen wird.Auch unvergessen sollte sein,dass er Widerstände aus der Bevölkerung als "Blödsinn" abgetan hat.Und ja,zu seiner Zeit als OB durchgeboxte Projekte haben Koblenz auch geschadet.Apropo Umweltamt - eine Phantombehörde,deren Berechtigung über Jahrzehnte man als überflüssig bezeichnen kann,da sie in Sachen Umwelt total versagt hat.Vermessen u.voreingenommen ist zu behaupten,in seiner Amtszeit habe eine wohltuende/offenherzige Identifikation der Koblenzer Bevölkerung mit ihrer Heimatstadt stattgefunden.Ich finde,dass hier ein Mensch seine Arbeit gemacht hat nach dem Motto:"Mein Wort ist Gesetz",nach seinen Vorstellungen,keine Widerstände duldend,schon garnicht aus der Bevölkerung.Unter "etwas besonderes u.unverzichtbar" stelle ich mir etwas anderes vor.Es fehlt nur noch,dass Hofman-Göttig ebenfalls Ehrenbürger wird.
Christian S.:
Ich lebe seit Jahren in den USA. Eigentlich wollte ich zurückkehren nach Deutschland. Aber mir wird himmelangst bei diesen Entwicklungen. Ich fühle mich nicht mehr sicher bei meinen Besuchen in Deutschland. Es wird immer meine Heimat bleiben, doch eine die ich nicht wiedererkenne.
Karl:
Ein Deutschland in den wir gut und gerne leben!!!! Es kotzt einen an. Es wird einfach alles hingenommen!
Donald Trump:
An solche Vorfälle müssen wir uns erinnern, wenn wir auf dem Weg zur Wahlurne sind.
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