Weinkönigin Jil übernahm Mesenicher Krone
Hottenträgerwettbewerb sorgte für gute Unterhaltung
Mesenich. Zum 67. Weinfest in der bekannten Moselgemeinde durfte sich in diesem Jahr die neue Weinkönigin Jil (Achenbach) über die Mesenicher Majestätskrone freuen, die ihr von der bisherigen Amtsträgerin Eva, im Rahmen einer festlichen Zeremonie, auf´s Haupt gesetzt wurde. Gleichzeitig wurde Letztgenannte mit Weinprinzessin Marie aus dem repräsentativen Ehrenamt verabschiedet.
Die charmante Neumajestät mischte sich im Anschluss mit einem strahlenden Lächeln unter das weinfröhliche Volk, das schon am Eröffnungstag mit erkennbarer Freude dem leckeren Mesenicher Weinangebot zusprach. Hatten am ersten Festabend die Musikformation „TOP FOUR“ sowie die berühmten „Eijefaasdouedängeler“ aus Ediger-Eller für gute Stimmung gesorgt, so waren dies tagsdarauf „De Meuleraattröötsj“ aus den Niederlanden sowie die heimische Band „FOUR´N ONE“. In diesem Rahmen hatte dann zu bunter Moseluferbeleuchtung auch Weingott Bacchus mit Gefolge seinen viel beachteten Auftritt. Doch bevor der Weingott zu „Mosel in Flammen“ (ohne Feuer) seine Aufwartung machte, waren es am Nachmittag die Hottenträger-Teams, die hier zum gleichnamigen Wettbewerb als Wasserträger bzw. Traubenpflücker den berüchtigten Wertungsparcours ablaufen mussten. Ein feucht-fröhliches Gaudi für Teilnehmer wie Zuschauer.
Großer Festumzug
Den Festumzug am Sonntag führten die „Bremmer Stadtmusikanten“ an, die den farbenfrohen Tross mit zahlreichen Teilnehmern abschließend zum Festplatz in den Moselanlagen geleiteten. Mit einem Konzert der „Moselsänger“, der Live-Musik der belgischen Kapelle „Verbroederde Vrienden“, der Tanzband „LOS CUADOR“, einigen Showeinlagen und dem 14. Abfüllwettbewerb, schloss das Weinfest 2018 seine Pforten.
TE
Beim Hottenträgerwettbewerb ging es für Teilnehmer wie Zuschauer feucht-fröhlich zur Sache.
