kfd Ohlenberg
Humor als „göttliche Tugend“
Wortgottesdienst von Frauen für Frauen
Ohlenberg. Hat Jesus jemals gelacht? Das Neue Testament gibt darauf jedenfalls nur sehr dürftige Hinweise. Das Christentum tut sich offenbar schwer mit der Vorstellung eines lachenden Jesus. Unabhängig von dem, was uns überliefert ist, kann man aber davon ausgehen, dass Jesus keine menschliche Regung fremd war, ganz bestimmt auch das Lachen nicht.
Humor als eine „göttliche Tugend“, das war das zur Fünften Jahreszeit recht gut passende Thema des Wortgottesdienstes, zu dem die kfd Ohlenberg eingeladen hatte und in dem das Wesen des Humors bedacht und hinterfragt wurde, teils ernst, teils heiter.
Zunächst: Humor ist nachsichtig, er sieht trotz eines Ungemachs das Positive, wie ein kleiner Dialog zwischen zwei Frauen angesichts von zerbrochenem Geschirr zeigte: Das Geschirr ist zwar kaputt, aber wenigstens war es noch nicht gespült!
Humor ist auch immer geneigt, an positive Veränderung zu glauben. Unter diesem Aspekt deutete Gemeindereferentin Ursula Monter den Text aus dem Markus-Evangelium, in dem der klein gewachsene Geizkragen, der Gerne-Groß Zachäus, von Jesus mit Humor, gewissermaßen mit ernster Heiterkeit, zu einem positiven Verhalten herausgefordert wird. Die Unzulänglichkeiten des kleinen Zöllners stehen bei Jesus ganz bewusst nicht im Vordergrund.
Humor geht niemals auf Kosten anderer, aber er hilft, Konflikte zu entschärfen und weckt die Fähigkeit, Geschehnisse positiv umzudeuten. Ein humorvoller Mensch strahlt Hoffnung und Zuversicht aus.
So wurde gegen Ende des Gottesdienstes noch eine Anekdote zum Besten gegeben. Hauptakteurin in dieser kleinen Episode ist Teresa von Avila, Mystikerin und große Gottesfreundin aus dem 16. Jahrhundert, die ganz offensichtlich Lust hatte, fröhliche Wege mit ihrem Gott zu gehen: Teresa und der Kirchenlehrer Johannes vom Kreuz sitzen gemeinsam beim Mittagessen und diskutieren über Gott und die Welt. Johannes vom Kreuz nimmt, wie sein Name schon ahnen lässt, das Leben nicht auf die leichte Schulter. Auch nicht während des Gesprächs mit Teresa: Denn auf einmal hält er seinen Finger in die Flamme der Kerze, die auf dem Tisch steht, und sagt mit mühsam unterdrücktem Schmerz: „Wenn schon diese kleine Kerze so höllisch brennt, um wieviel mehr muss der Mensch erst in der Hölle leiden, wenn er dem Teufel anheimgefallen ist?“ Teresa, die Humorvolle, Lebensfrohe, steckt daraufhin ihren Finger in den Pudding und leckt ihn genüsslich ab. Dabei spricht sie: „Wenn schon dieser Pudding so mundet - um wie vieles köstlicher wird erst die ewige Seligkeit im Angesicht Gottes schmecken?“
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