Allgemeine Berichte | 03.04.2016, 17:00 Uhr

Aus dem Polizeibericht

Hund beißt Kind in die Wade

Region. Wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, wurde ein fünf-jähriger Junge bereits am 23. März in der Carlo-Mierendorff-Straße in Koblenz-Pfaffendorf von einem Hund angefallen. Der Fünfjährige war an diesem Mittwoch zusammen mit seiner neunjährigen Schwester auf dem Nachhauseweg, als ihnen gegen 12.20 Uhr in der Carlo-Mierendorff-Straße ein Mann mit einem Hund entgegenkam. Der nicht angeleinte Hund lief bellend auf die beiden Kinder zu. Der Mann rief den Hund mehrmals zurück. Doch dieser gehorchte nicht und biss dem Jungen in die Wade, sodass dieser vor Schmerzen schrie. Daraufhin nahm der Hundebesitzer seinen Hund auf den Arm, schimpfte mit ihm und ging einfach weiter. Beim Weggehen sagte er noch zu den beiden Kindern, dass es doch nur ein Kratzer sei. Der Fünfjährige musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Die Polizei sucht jetzt nach einem circa 60 Jahre alten Mann mit einem Drei-Tage-Bart, circa 180 cm groß, und mit weißen kurzen Haaren. Bei seinem Hund handelt es sich um einen kleinen, circa 30 cm großen Hund, ähnlich einem „Cairn Terrier“, einer englischen Hunderasse. Hinweise auf den Hund bzw. dessen Herrchen nimmt die Polizei Lahnstein unter Tel. (0 26 21) 91 30 entgegen.

Mit 176 km/h über die B 42

In den frühen Abendstunden des vergangenen Mittwochs, 30. März führte die Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle auf der B 42 in der Gemarkung Koblenz-Horchheim durch. Während der fünfstündigen Kontrolle wurden insgesamt 273 Fahrzeugführer gemessen, die schneller als die in diesem Streckenabschnitt erlaubten 100 km/h fuhren. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von 15 Prozent. Gegen 46 Verkehrsteilnehmer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, weil sie die erlaubte Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten hatten.

„Spitzenreiter“ war ein PKW-Fahrer, der mit sage und schreibe 176 km/h über die B42 raste. Für diesen gravierenden Verkehrsverstoß sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 600 Euro sowie ein dreimonatiges Fahrverbot vor. Außerdem werden ihm zwei Punkte im Fahreignungsregister „gut geschrieben“. Die Polizei kündigt weitere Kontrollen an.

Radfahrer stürzt und zieht sich Kopfverletzungen zu

Am Dienstagnachmittag, 29. März gegen 14.10 Uhr befuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Fahrrad die Brückenstraße in Lahnstein in Richtung Niederlahnstein. Unmittelbar hinter der Einmündung zur Nordallee geriet er aus bislang unbekannten Gründen ins Straucheln und stürzte so unglücklich, dass er mit erheblichen Kopfverletzungen in ein Koblenzer Krankenhaus transportiert werden musste. Der 57-Jährige trug keinen Helm.

Fahrzeugspiegel beschädigt

In der Nacht zu Dienstag, 29. März wurde der linke Außenspiegel eines in der Kölner Straße in Lahnstein abgestellten PKW Smart beschädigt. Der Geschädigte kann die Tat auf den Zeitraum 29. März, 00.30 Uhr bis 08.20 Uhr eingrenzen. Die Polizei Lahnstein bittet um Hinweise unter Tel. (0 26 21) 91 30.

Verbranntes Essen löst Feuerwehreinsatz aus

Durch einen auf dem Herd vergessenen Essenstopf kam es am vergangenen Dienstagabend, 29. März zu einem Feuerwehreinsatz in der Straße „Auf der Braunshöll“ in Lahnstein. Ein Anwohner stellte gegen 23 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus einer Nachbarwohnung fest und alarmierte die Feuerwehr. Glücklicherweise kam es zu keinem offenen Brand, sodass die Rettungskräfte die Wohnung lediglich durchlüften mussten. Anschließend konnte der sichtlich geschockte Wohnungsmieter seine Wohnräume wieder betreten.

Unbekannte zünden Zeitungsstapel an

Einen Stapel aktueller Zeitungen zündeten Unbekannte am Mittwochmorgen, 30. März in der Straße „Am Burgweg“ in Lahnstein an. Die Meldung ging um 03.24 Uhr bei der Rettungsleitstelle Montabaur ein. Die Feuerwehr Lahnstein rückte aus und hatte das Feuer schnell gelöscht, sodass kein weiterer Schaden entstand.

Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. (0 26 21) 91 30.

Pressemitteilung

Polizeiinspektion Lahnstein

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