Allgemeine Berichte | 02.06.2017

Konfirmation in der Evangelischen Kirche Heddesdorf

„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“

34 Jugendliche beendeten ihre Konfirmandenzeit

Am 21. Mai wurden in der Heddesdorfer Kirche durch Pfarrerin Esther Weidner und Pfarrer Detlef Kowalski konfirmiert: Hendrik Adler, Nick Anhäuser, Emily Brandt, Freya Bub, Alexander Burbach, Anastasia Dino, Nick Gering, Danny Hamann, Linus Hof, Maren Hof, Sinah Jensen, Celine Kalsek, Lara Kluge, Niklas Körper, Max Linnig, Jennifer Messel, Vanessa Odenhausen, Maxim Otscheretni, Emilie Pfaff, Lena Pung, Maxim Rommel, Jan-Lukas Scheilz, Alicia Schmidt, Thomas Schmidt, Anne Söltl, Gina Suckau, Luca Thilmann, Egor Wagner, Lana Wagner, Berta Wall, Sophia Wegmann, Alina Wengenroth, Mike Wilhelm, Dilara Winter. Carsten Hoppen

Neuwied. „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“. Dieses Motto der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Reformationsjubiläum 2017 war auch das Motto des Konfirmationsgottesdienstes in der Evangelischen Heddesdorfer Kirche. „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“, so beschreibt Hanns Dieter Hüsch, der 2005 verstorbene Kabarettist, ein Gefühl, das ihn durchs Leben getragen hat: „Gott nahm in seine Hände meine Zeit, mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen, mein Triumphieren und Verzagen, das Elend und die Zärtlichkeit.“ Sicher haben auch manche der 34 Jugendlichen der Evangelischen Friedenskirchengemeinde Neuwied diesen festlichen Tag, den Gottesdienst und das Ende ihrer Konfirmandenzeit so empfunden. In Anlehnung an das Psalmgedicht von Hanns-Dieter Hüsch wurde im feierlichen Gottesdienst in der Kirche evangelischer Glaube noch einmal auf den Punkt gebracht und den Jugendlichen der Segen Gottes zugesprochen, der Segen für jede und jeden persönlich.

Das Wesen der Konfirmation

Die Kirche konfirmiert, weil die Jugendlichen die Annahme durch Gott, die ihnen in der Taufe zugesprochen wurde, bekräftigen. Im Übergang zum Erwachsenenalter sagen sie nun selbst, selbstständig und selbstbewusst „Ja“ zu dem, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Kindesalter stellvertretend für sie versprochen hatten: ein Leben im christlichen Glauben zu führen.

Daher der Name: „Konfirmation“ kommt vom lateinischen „confirmare“ – „bekräftigen, bestärken“. Die Konfirmation ist auch eine stärkende Segenshandlung der Kirche für den weiteren Lebensweg der Jugendlichen – und ein besonderes Erlebnis ihrer Jugendzeit. Der Konfirmationsfeier geht eine Phase der Vorbereitung in der Kirchengemeinde voraus. Die Jugendlichen nehmen in der Regel im 7./8. Schuljahr daran teil. Die Taufe bedarf keiner Ergänzung.

Aber um erwachsen glauben zu können und nicht im Kinderglauben stecken zu bleiben, ist es gut, einige Dinge über Glaube und Kirche zu wissen und darüber nachzudenken, was Glaube einem bedeutet. Es ist ein nachgeholter Taufunterricht. Die Konfirmation ist die Bekräftigung des Taufversprechens und eine Segenshandlung der Kirche. Die Konfirmandenarbeit ist ein Kernstück der außerschulischen Bildungsarbeit in der evangelischen Kirche. Die Konfirmandenzeit ermutigt zu einem mündigen Christsein und zu einem erwachsenen Glauben.

Pressebericht Evangelische

Friedenskirchen-

gemeinde Neuwied

Am 21. Mai wurden in der Heddesdorfer Kirche durch Pfarrerin Esther Weidner und Pfarrer Detlef Kowalski konfirmiert: Hendrik Adler, Nick Anhäuser, Emily Brandt, Freya Bub, Alexander Burbach, Anastasia Dino, Nick Gering, Danny Hamann, Linus Hof, Maren Hof, Sinah Jensen, Celine Kalsek, Lara Kluge, Niklas Körper, Max Linnig, Jennifer Messel, Vanessa Odenhausen, Maxim Otscheretni, Emilie Pfaff, Lena Pung, Maxim Rommel, Jan-Lukas Scheilz, Alicia Schmidt, Thomas Schmidt, Anne Söltl, Gina Suckau, Luca Thilmann, Egor Wagner, Lana Wagner, Berta Wall, Sophia Wegmann, Alina Wengenroth, Mike Wilhelm, Dilara Winter.Foto: Carsten Hoppen

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