Allgemeine Berichte | 15.11.2017, 12:38 Uhr

Freiwillige Feuerwehr und Polizei waren beim Martinszug in Oberbachem im Einsatz

Ignorante Autofahrer gefährdeten Kinder

Die Kleinen freuten sich sichtlich auf den traditionellen Zug und genossen die Atmosphäre.CEW
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Wachtberg-Oberbachem. Einen kleinen, aber idyllischen Martinszug erlebte Oberbachem am zweiten Novembersamstag. In einer kindgerechten Veranstaltung bezog Pfarrer Michael Hoßdorf die anwesenden Kinder in die Andacht vor dem Martinszug in der Pfarrkirche Oberbachem mit ein. Um 17.30 Uhr ging es für die kleinen Laternenträger, ihre Familien und die Besucher endlich los. Sankt Martin alias Michael Hochgürtel ritt dem Zug voran und führte sie durch das Dorf bis zur Grube Laura zum Martinsfeuer. Unterstützt durch das Tambourkorps sangen die Kinder Martinslieder auf ihrem Weg, der an vielen Stellen durch hübsch mit Laternen geschmückten Häusern und Vorgärten beleuchtet war.

Auf dem kleinen Stück Landstraße, auf dem der Zug entlangging, gab es tatsächlich einige Autofahrer, die sich unbedingt an dem Zug vorbeidrängen mussten. Erfreulicherweise blieben die Kinder im sicheren Bereich auf ihrer Fahrspur, sodass bei diesen unvernünftigen Fahrmanövern niemand zu Schaden kam. Die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei sperrten sofort gemeinschaftlich die Fahrbahn so ab, dass kein weiteres Fahrzeug mehr durchkam und den Martinszug gefährden konnte.

Im Anschluss an den traditionellen Umzug traf man sich an der Kirche und im Dorfsaal. Zuerst erhielten die Kinder eine Martinstüte, bestückt mit Stuten, einer Tafel Schokolade und einem Apfel. Anschließend sammelte man sich zur gemeinschaftlichen Feier vor und im Dorfsaal. Für Speis und Trank war dort durch den Brauchtumsverein bestens gesorgt, sodass das Fest mit der Martinstombola ein Erfolg wurde.

Sankt Martin alias Michael Hochgürtel führte den Zug der Kinder und Familien an.

Sankt Martin alias Michael Hochgürtel führte den Zug der Kinder und Familien an.

Die Kleinen freuten sich sichtlich auf den traditionellen Zug und genossen die Atmosphäre.Fotos: CEW

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