Sternsinger:innen der Pfarrei St. Marien sammeln 20.537,05 Euro
Im Einsatz für benachteiligte Kinder in aller Welt
Andernach. Die Sternsinger der Pfarrei St. Marien sind richtig stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: 20.537,05 Euro kamen bei ihrer Aktion trotz der schwierigen Organisation in Corona-Zeiten zusammen. Ein ganzes Wochenende lang waren etwa 120 Mädchen und Jungen sowie 60 jugendliche und erwachsene Begleitende in der neu gegründeten Pfarrei St. Marien im Einsatz für benachteiligte Kinder in aller Welt. Viele Male haben sie den Segen „20*C+M+B+22“, Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus, zu den Menschen gebracht.
Bundesweit beteiligten sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 64. Aktion Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Rund 1,23 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger seit dem Aktionsstart, mehr als 76.500 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden in dieser Zeit unterstützt. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
„Ich bin gerne Sternsingerin, weil man dabei richtig merkt, dass man etwas Gutes tut und in diesem Jahr macht es noch mehr Spaß, weil ich andere Kinder treffe und mal rauskomme“, sagte eine Sternsingerin bei der Vorbereitung. „Ich bin so froh, dass wir das gemacht haben. Die Kinder sind ja gar nicht zu bremsen. Das ist einfach eine tolle Aktion.“, freute sich Melanie, eine von vielen Ehrenamtlichen der Aktion.
Gesundheit im Mittelpunkt der 64. Aktion Dreikönigssingen
Mit ihrem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ machten die Sternsinger:innen auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam. Anhand von Beispielprojekten in Ägypten, Ghana und dem Südsudan wurde gezeigt, wo die Hilfe der Sternsinger:innen ankommt und wie die Gesundheitssituation von Kindern verbessert wird. Denn in vielen Ländern des Globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet.
Doch nicht nur Kinder in Ägypten, Ghana und dem Südsudan werden zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen - Kinder in rund 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion Dreikönigssingen unterstützt werden.
