Allgemeine Berichte | 04.09.2017

Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V., Kreisgruppe Ahrweiler e.V., informiert

Im Herbst beginnen die Bewegungsjagden

Jägerinnen und Jäger des Kreises Ahrweiler legen allergrößten Wert auf sichere Schießleistung und Sicherheit

Ein Hundeführer mit seinem Hund vor dem Einsatz.Foto: Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V.

Kreis Ahrweiler. Mit den Bewegungsjagden, auch Drück- oder Treibjagden genannt, erfüllen Jägerinnen und Jäger einen Großteil der staatlichen Abschusspläne. Bei dieser Art der Jagd ziehen Treiber und Hunde langsam durch den Wald und die Feldflur. Durch die dabei entstehende Unruhe werden Rotwild, Rehwild, Wildschwein und Co. auf die „Beine“ gebracht und ohne Hast in Richtung der Schützen „gedrückt“. So haben die Jägerinnen und Jäger die Möglichkeit, Alter, Geschlecht und Konstitution der Wildtiere gut zu erkennen und einen sicheren Schuss auf das richtige Wild anzutragen.

Die ethisch und gesetzlich verankerten Grundsätze des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit fordern von jedem Jäger, das Wild so zu erlegen, dass ihm vermeidbare Schmerzen und Leiden erspart bleiben. Daneben sind bei der Jagdausübung die Erfordernisse der öffentlichen Sicherheit zu beachten, damit bei der Handhabung der Waffen niemand gefährdet wird. Eine regelmäßige Teilnahme am jagdlichen Schießen führt dazu, dass jeder Jäger diesen Forderungen in steigendem Maße entsprechen kann. Zudem wird das bewegte Schießen in modernen Schießkinos trainiert mit dem Ziel, den Drückjagdnachweis zu erlangen. Zur Förderung der Schießleistungen veranstaltete die Kreisjägerschaft auch in diesem Jahr wieder die „Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen“ und Schießobmann Ralf Bockshecker ehrte zudem die Jägerinnen und Jäger, die regelmäßig am Übungsschießen teilnehmen, mit der DJV-Jahresschießnadel. Kreismeister im jagdlichen Schießen wurde Christian Paffenholz.

Da aber auch während einer Bewegungsjagd allergrößter Wert auf Sicherheit gelegt wird, appellieren die Jägerinnen und Jäger an Wald- und Feldbesucher, auf Warnhinweise zu achten. Rot umrandete Dreiecke mit Aufdrucken wie „Treibjagd“ oder „Vorsicht Jagd“ machen an Straßen sowie Wald- und Feldwegen auf Bewegungsjagden aufmerksam. Um Jagdteilnehmer und unbeteiligte vor Gefahren zu schützen, gelten strenge Regeln. Insbesondere bei Bewegungsjagden müssen sich alle unmittelbar an einer Jagd Beteiligten durch signalfarbene Kleidung deutlich von der Umgebung abheben. Das Jagdgebiet ist für Erholungssuchende in der Regel deutlich gekennzeichnet und das Schussfeld für jeden einzelnen Schützen genau festgelegt. Hochsitze und erhöhte Stände sorgen dafür, dass Schüsse in Richtung Boden abgegeben werden. Die Erde dient also als natürlicher Kugelfang.

Pressemitteilung

Landesjagdverband

Rheinland-Pfalz e.V.,

Kreisgruppe Ahrweiler e.V.

Ein Hundeführer mit seinem Hund vor dem Einsatz. Foto: Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. Foto: unknown

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Kommentare
05.09.201714:44 Uhr
Birgit Klaes

Als bekennende Tierschützerin zweifle ich die sog. "Abschusspläne" an. Aus meiner Sicht - ich bin regelmäßig an den Wochenenden mit meinem Hund in Waldgebieten unterwegs - nehmen diese "Jagden" enorm zu. Ich behaupte daher, dass hier vorrangig der Schieß- und Tötungslust gefrönt wird. Und das verabscheue ich zutiefst.

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